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Die Euro-Gruppe ist ein informelles Gremium, in dem die Minister aus den Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets über Fragen betreffend den Euro beraten, die in ihre gemeinsame Verantwortung fallen. 

Aufgaben

Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, eine enge Koordinierung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets zu gewährleisten. Gleichzeitig ist sie bestrebt, die Voraussetzungen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum zu verbessern.

Zu den Aufgaben der Euro-Gruppe gehören auch die Vorbereitung der Tagungen des Euro-Gipfels und die entsprechenden Folgemaßnahmen.

Sitzungen

Die Euro-Gruppe kommt normalerweise einmal im Monat – am Vorabend der Tagung des Rates (Wirtschaft und Finanzen) – zusammen. Der für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll zuständige EU-Kommissar und der Präsident der Europäischen Zentralbank nehmen ebenfalls an den Sitzungen der Euro-Gruppe teil.

Das erste informelle Treffen der Finanzminister der Länder des Euro-Währungsgebiets fand am 4. Juni 1998 im Schloss Senningen in Luxemburg statt.

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Der Präsident

Die Euro-Gruppe wählt ihren Präsidenten für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren mit einfacher Mehrheit. Der amtierende Präsident ist Jeroen Dijsselbloem.  Am 13. Juli 2015 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Er ist Finanzminister der Niederlande.

Arbeitsprogramm

Die Euro-Gruppe verabschiedet alle sechs Monate ein Arbeitsprogramm. Darin werden die wesentlichen Bereiche genannt, die im Mittelpunkt stehen werden, und die vorläufigen Tagesordnungen für die bevorstehenden Sitzungen der Euro-Gruppe festgelegt.  

Beitritt zum Euro-Währungsgebiet

Um dem Euro-Währungsgebiet beitreten zu können, müssen die EU-Mitgliedstaaten die sogenannten Konvergenzkriterien einhalten. Dabei handelt es sich um die 1992 im Vertrag von Maastricht festgelegten wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen, auch bekannt als Maastricht-Kriterien.

Auf der Grundlage eines Kommissionsvorschlags und nach Anhörung des Europäischen Parlaments wird vom Rat der EU der endgültige Beschluss darüber gefasst, ob ein Mitgliedstaat der EU dem Euro-Währungsgebiet beitreten kann.

 

Beitritt zum Euro-Währungsgebiet

Um dem Euro-Währungsgebiet beitreten zu können, müssen die EU-Mitgliedstaaten die sogenannten Konvergenzkriterien einhalten. Dabei handelt es sich um die 1992 im Vertrag von Maastricht festgelegten wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen, auch bekannt als Maastricht-Kriterien.

Auf der Grundlage eines Kommissionsvorschlags und nach Anhörung des Europäischen Parlaments wird vom Rat der EU der endgültige Beschluss darüber gefasst, ob ein Mitgliedstaat der EU dem Euro-Währungsgebiet beitreten kann.