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Der Präsident des Europäischen Rates

Seit dem 1. Dezember 2014 führt Donald Tusk den Vorsitz des Europäischen Rates – der Institution, die die politischen Zielvorstellungen und Schwerpunkte der EU festlegt. Er ist für die Vorbereitung und die Leitung der Tagungen dieser Institution zuständig. Zudem nimmt er auf seiner Ebene die Außenvertretung der EU in Angelegenheiten der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik wahr.

30.-31. März 2015: Präsident Tusk hat Malta, Spanien und Tunesien besucht, um Fragen der regionalen Stabilität, der irregulären Migration und der terroristischen Bedrohung zu erörtern

Präsident Tusk hat Malta, Spanien und Tunesien besucht, um zu erörtern, wie die EU dazu beitragen kann,

  • die Region zu stabilisieren,
  • der terroristischen Bedrohung entgegenzuwirken,
  • die irreguläre Migration zu verhindern und zu bekämpfen.

Die Instabilität im südlichen Mittelmeerraum ist eine schwerwiegende Bedrohung für ganz Europa. Der Europäische Rat hat im Juni 2014 die wirksame Zusammenarbeit der EU in Sicherheitsfragen wie Terrorismus und Steuerung der Migrationsströme zu einem seiner vorrangigen Ziele erklärt.

"Die EU kann sich einen gescheiterten Staat (Libyen), der von Warlords und Fanatikern regiert wird und langsam in Anarchie versinkt, nur 100 Meilen vor der Südküste Europas nicht leisten."

Donald Tusk vor seinem Treffen mit US-Präsident Obama in Washington, 9. März 2015 

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich im Februar 2015 nach den Terroranschlägen in Paris und Kopenhagen auf einen ehrgeizigen Arbeitsplan zur Intensivierung des Kampfes gegen Terrorismus und extremistische Gewalt geeinigt.

Im März 2015 erörterten die Staats- und Regierungschefs der EU die Krise in Libyen und ihre regionale und internationale Dimension. Während seines Besuchs bei US-Präsident Obama erklärte Präsident Tusk auch, dass die EU ihre Unterstützung für Libyen intensivieren wird.