Konsultationen im Vorfeld des Gipfels in Bratislava

Im August und September 2016 konsultierte Präsident Tusk alle Staats- und Regierungschefs der EU im Vorfeld des Gipfels in Bratislava.

"Die drei wichtigsten Herausforderungen sind zweifellos unkontrollierte irreguläre Migration, Terrorismus und die Angst vor der Globalisierung", erklärte Präsident Tusk vor seinem Treffen mit dem schwedischen Premierminister Stefan Löfven in Stockholm. "Mein Ziel ist es, dass wir uns in Bratislava auf die wichtigsten Prioritäten und auf die Maßnahmen einigen, die diesbezüglich in den kommenden Monaten zu ergreifen sind."

In seinem Einladungsschreiben im Vorfeld der Tagung hob Präsident Tusk hervor, dass auf dem Gipfeltreffen in Bratislava auch ein Fahrplan für andere wichtige Aufgaben, wie wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Arbeitsplätze und Chancen für junge Menschen, Binnenmarkt, digitale Agenda und Investitionen, vorgegeben werden sollte.

"Die Schlüssel zu einem vernünftigen Gleichgewicht zwischen den Prioritäten der Mitgliedstaaten und denen der Union liegen in den Hauptstädten", schrieb Tusk. "Die Institutionen sollten die zwischen den Mitgliedstaaten vereinbarten Prioritäten unterstützen und ihnen nicht ihre eigenen aufzwingen", fügte er hinzu.

Am 8. September reiste Präsident Tusk ferner zu einem Gedankenaustausch mit der britischen Premierministerin Theresa May nach London.

"Ich habe Premierministerin May gesagt, dass ich überzeugt davon bin, dass es im Interesse aller liegt, möglichst bald mit den Verhandlungen zu beginnen, um die Unsicherheit abzubauen und letztlich zu beenden", sagte er nach dem Treffen.