Euro-Gruppe, 16.06.2016

Euro-Gruppe
  • Euro-Gruppe
  • 16.06.2016
  • 15:00
  • Luxemburg

Wichtigste Ergebnisse

Informationen über die Sitzung

Tragfähigkeit der Rentensysteme im Euro-Währungsgebiet

Die Euro-Gruppe hat über die verschiedenen politischen Instrumente beraten, die zur Verbesserung der finanziellen Tragfähigkeit der Rentensysteme im Euro-Währungsgebiet eingesetzt werden können.

Zur Sprache kamen dabei – neben den herkömmlichen Parametern wie Rentenbeiträgen und -ausgaben – auch aktive Arbeitsmarktmaßnahmen und -reformen, die zu einer nachhaltigen Neubelebung der Wirtschaftstätigkeit führen könnten. Zudem hat sich die Euro-Gruppe mit bewährten Verfahren für automatische Korrekturen an den Rentensystemen angesichts der gestiegenen Lebenserwartung befasst.

Sie hat eine Erklärung mit einer Reihe von vereinbarten Grundsätzen für eine Verbesserung der Tragfähigkeit der Rentensysteme verabschiedet . Sie hat die Europäische Kommission ersucht, diesen Grundsätzen bei ihren Überwachungsverfahren Rechnung zu tragen und zu prüfen, ob auf dieser Grundlage geeignete Referenzwerte entwickelt werden können.

Artikel-IV-Überprüfung des Euro-Währungsgebiets durch den Internationalen Währungsfonds

Die Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die Euro-Gruppe über die vom IWF vorgenommene Bewertung der wirtschaftlichen Aussichten, Risiken und politischen Herausforderungen für das Euro-Währungsgebiet unterrichtet. Die Bewertung erfolgte im Rahmen der jährlichen Artikel-IV-Konsultationen des IWF.

Der IWF hat bestätigt, dass die wirtschaftliche Erholung im Euro-Währungsgebiet anhält. Er hat empfohlen, dass sich das Euro-Währungsgebiet weiter auf strukturelle Reformen, Investitionen und Reformen im Finanzsektor konzentriert.

Die Euro-Gruppe hat eine konstruktive Aussprache über diese Empfehlungen geführt. Der IWF wird seine Abschlusserklärung zu gegebener Zeit auf seiner Website veröffentlichen.

Sonstiges

Überdies hat die Euro-Gruppe über die Entwicklung der Inflation im Euro-Währungsgebiet und des Euro-Wechselkurses beraten, wobei sie sich auf Informationen der Kommission und der Europäischen Zentralbank stützte. Ferner hat sie ihr Arbeitsprogramm für das zweite Halbjahr 2016 verabschiedet.

Zuletzt überprüft am 27.06.2016