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Ein neues Instrument zur Finanzierung der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

Die Minister führten auf ihrer heutigen Tagung eine Orientierungsaussprache über einen Vorschlag für einen neuen Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Dieser Vorschlag betrifft sowohl den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2014-2020, über den derzeit beraten wird, als auch die laufende Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) für den gleichen Zeitraum.


© Fotolia

Nach den Worten des zyprischen Ministers Aletraris, der den Vorsitz der Tagung innehatte, besteht das Ziel darin, zu einer nachhaltigen Fischerei zu gelangen.

Der neue Fonds soll zur Verwirklichung der Ziele sowohl der GFP als auch der integrierten Meerespolitik (IMP) der EU beitragen und umfasst die folgenden Elemente:

  • intelligente, umweltverträgliche Fischerei, die einen reibungslosen Übergang zu nachhaltigem Fischfang ermöglicht;
  • intelligente, umweltverträgliche Aquakultur, die den EU-Verbrauchern gesunde und nahrhafte Lebensmittel liefert und wettbewerbsfähig und umweltverträglich ist;
  • nachhaltige und integrative Entwicklung der vom Fischfang abhängigen Gemeinschaften;
  • sektorübergreifende Meerespolitik mit Potenzial für Einsparungen und Wachstum.

 

Darüber hinaus werden eine Reihe weiterer Maßnahmen wie Datenerhebung, wissenschaftliche Gutachten, Kontrollen, Entscheidungsfindung und technische Hilfe über den EMFF finanziert.

Im Mittelpunkt der heutigen Ministertagung standen folgende Themen:

  • Flexibilität, über die die Mitgliedstaaten verfügen, um Übertragungen zwischen verschiedenen Haushaltslinien im Rahmen dieses Fonds vorzunehmen;
  • Umfang zusätzlicher Maßnahmen, die in den Fonds einbezogen werden sollen.

 

Der Ratsvorsitz arbeitet darauf hin, dass auf der Oktobertagung eine Einigung über eine sogenannte partielle allgemeine Ausrichtung (politische Einigung über den Standpunkt des Rates) erzielt wird. Der Standpunkt des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich im Januar vorliegen.

 

Links:
Pressemitteilung des Rates
Aussprache des Rates (Video, mehrsprachig)
Pressekonferenz (Video, mehrsprachig)
TV Newsroom (Videos)

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