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Rat erzielt Einigung über einen Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung

Der Rat (Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz) hat auf seiner Tagung vom 20./21. Juni eine allgemeine Ausrichtung zum Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) festgelegt. Ferner bereiteten die Minister die für die nachfolgende Woche im Rahmen der Tagung des Europäischen Rates vorgesehenen Beratungen der Staats- und Regierungschefs zum Thema Beschäftigung junger Menschen vor.


Joan Burton, irische Ministerin für Sozialschutz
© European Union, 2013

Fonds für die Anpassung an die Globalisierung

Die allgemeine Ausrichtung über den EGF, die auf der genannten Tagung des Rates (Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz) festgelegt wurde, ebnet den Weg für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament im Hinblick auf die Annahme der vorgeschlagenen diesbezüglichen Verordnung vor dem 1. Januar 2014.

Die Minister berieten über den vom Vorsitz ausgearbeiteten Kompromisstext für diese Verordnung, der entsprechend dem Vorschlag, die Beschäftigung junger Menschen der Altersgruppe 15-24 in Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit verstärkt zu fördern, umformuliert worden war.

Beschäftigung junger Menschen

Die Minister erörterten die Frage der Beschäftigung junger Menschen auch, um einen Beitrag zu den Beratungen der Staats- und Regierungschefs am 28./29. Juni zu leisten.

Im Februar 2013 hat der Europäische Rat für eine Beschäftigungsinitiative für junge Menschen Mittel in Höhe von 6 Mrd. EUR vorgesehen, die in den nächsten sieben Jahren verwendet werden sollen.  In diesem Zusammenhang befürworteten die Minister eine finanzielle Vorabausstattung ("Frontloading") dieser Initiative, damit sie möglichst rasch Wirkung zeigen kann.

Mit einem Jugendgarantie-System, wie es der Rat im Februar vereinbart hat, soll sichergestellt werden, dass allen jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten, nachdem sie arbeitslos werden oder die Schule verlassen, eine hochwertige Arbeitsstelle oder Weiterbildungsmaßnahme oder ein hochwertiger Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz angeboten wird. Die Minister billigten die Annahme konkreter Pläne für die Umsetzung der Jugendgarantie vor Ende des Jahres 2013, damit die Mittel ab 1. Januar 2014 verwendet werden können.

 

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