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Rat prüft die Absatzförderung für landwirtschaftliche Erzeugnisse innerhalb und außerhalb der EU

Die EU-Landwirtschaftsminister haben am 17. Februar 2014 den Entwurf einer Verordnung zur Reform der Informations- und Absatzförderungspolitik für die Agrarerzeugnisse der EU erörtert.

Der Vorschlag zielt darauf ab, durch die Sensibilisierung der Verbraucher für die Qualität der europäischen Agrarerzeugnisse neue Märkte in der EU und in Drittländern zu erschließen und zu sichern. Zu diesem Zweck sollen neue Werbeinstrumente geschaffen und die Maßnahmen
der EU
auf vorrangige Produkte und Märkte konzentriert werden.         

Die Minister sondierten Möglichkeiten, eine effiziente Absatzförderung im Binnenmarkt sicherzustellen, und berieten auch über eine mögliche nationale Kofinanzierung dieser Maßnahmen.      

Gemäß dem Vorschlag würden die Mittel für diesen Maßnahmenbereich von 61,5 Mio. EUR im Jahr 2013 auf 200 Mio. EUR im Jahr 2020
aufgestockt. Der Rat strebt eine Einigung mit dem Europäischen Parlament noch vor den nächsten Europawahlen im Mai 2014 an.

Agrar- und Nahrungsmittelsektor in der EU

Innerhalb der europäischen Verarbeitungsindustrie ist der Agrar- und Nahrungsmittelsektor mit 4,2 Mio. Arbeitsplätzen und einem Umsatz von 654 Mrd. EUR der größte Arbeitgeber. Die EU kann für sich beanspruchen, der weltweit größte Importeur und Exporteur von Agrarnahrungsmitteln zu sein. Mit ihrem Anteil von 18 bzw. 20 % an den globalen Ein- und Ausfuhren konkurriert die EU mit den Vereinigten Staaten um die führende Position.

 Weitere Tagesordnungspunkte

"Iss gesund, fühl dich gut"

Die Minister hörten ferner Ausführungen der Kommission zu einem Vorschlag für die Zusammenlegung und Vereinfachung der beiden langfristigen, bislang getrennten Schulprogramme, in deren Rahmen subventionierte Milch und subventioniertes Obst an europäische
Schüler verteilt werden.

Mit der Initiative "Iss gesund, fühl dich gut" werden das Schulobstprogramm und die Schulmilchregelung zusammengelegt, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und  in der Vergangenheit festgestellte Schwachstellen zu beseitigen.

Ziel der Initiative ist es, die Essgewohnheiten zu ändern, indem die Kinder über die Vorteile einer gesunden Ernährung aufgeklärt werden und das Angebot an verfügbaren Erzeugnissen erweitert wird. Mit der Initiative soll dem rückläufigen Konsum von Obst, Gemüse und Milch entgegengewirkt und Übergewichtigkeit bekämpft werden.

Sobald das neue gemeinsame Programm vereinbart ist, wird es mit 230 Mio. EUR pro Schuljahr ausgestattet.      

 

Der Rat führte eine Aussprache über die derzeitige Lage des EU-Milchsektors und dessen Zukunft nach 2015, wenn die Milchquoten auslaufen. 

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