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EU-Mission für Luftsicherheit in Südsudan soll im Oktober anlaufen

Die Europäische Union trifft Vorbereitungen für die Einleitung einer neuen zivilen Mission im Oktober 2012 zur Verbesserung der Luftsicherheit am internationalen Flughafen von Juba in Südsudan.


© Fotolia

Die neue Mission mit dem Namen EUAVSEC-South Sudan erstreckt sich unter anderem auf

- die Beratung der südsudanesischen Behörden im Bereich Luftsicherheit,
- Schulungen für das am Flughafen beschäftigte Sicherheits- und Strafverfolgungspersonal,
- technische Unterstützung und,
- Unterstützung bei der Koordinierung von Sicherheitsmaßnahmen.

Die Hohe Vertreterin der EU, Catherine Ashton, erklärte: "Die EUAVSEC-South Sudan wird dar­auf hinarbeiten, die Sicherheit am Flughafen von Juba auf ein Niveau anzuheben, das inter­national anerkannten Standards entspricht. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Südsudans und zu den Anstrengungen, mit denen verhindert werden soll, dass der Flughafen zu einer Zielscheibe des Terrorismus wird."

Der Binnenstaat Südsudan mit seinem spärlichen, überwiegend unbefestigten Straßennetz, das wäh­rend der Regenzeit unpassierbar wird, ist in großem Maße auf den Luftverkehr angewiesen. Die Ver­besserung der Sicherheit am Flughafen von Juba wird ein höheres Fluggast- und Frachtaufkom­men ermöglichen und so den Handel und die Entwicklung des Landes beleben.

Leiter der Mission wird der Däne Lasse Rosenkrands Christensen, der sein Amt zum 1. September 2012 antritt. Als Polizeidirektor der dänischen Polizei bringt Herr Christensen eine große internatio­nale Erfahrung mit, unter anderem aus einer VN-Mission in Sudan, bei der er für sechs Monate als Leiter der Logistik tätig war.

Die Mission EUAVSEC-South Sudan, die ihr Hauptquartier in der Hauptstadt Juba hat, verfügt über eine Mittelausstattung von 12,5 Mio. EUR und hat eine geplante Laufzeit von 19 Monaten.

Die Mission wird im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU durch­geführt und ist Teil einer umfassenden EU-Strategie zur Unterstützung des Landes, das im Juli vergangenen Jahres seine Unabhängigkeit erlangt hat.

Seit 2010 hat die Europäische Union 285 Mio. EUR an Entwicklungshilfe für Südsudan bis 2013 bereitgestellt, womit Projekte wie der Bau von Straßen, Gesundheitseinrichtungen und Schulen finanziert werden. Sie leistet ferner beträchtliche humanitäre Hilfe, wobei Experten der Kommis­sion vor Ort mit internationalen Partnern, u.a. den Vereinten Nationen, zusammenarbeiten.

 

Weitere Informationen:
EU-Operationen – EUAVSEC-South Sudan
Beschluss des Rates vom 18. Juni 2012 über die GSVP-Mission der Europäischen Union für die Luftsicherheit in Südsudan (Volltext im pdf-Format)
Schlussfolgerungen des Rates zum Fahrplan für Sudan und Südsudan vom 23. Juli 2012 (Seite 2 – Volltext im pdf-Format)
Beziehungen der EU zu Südsudan (Website des EAD)
Website European Union @ United Nations zur Ernennung des Missionsleiters
United Nations in South Sudan (Website der Vereinten Nationen)

 

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