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EU berät über umweltfreundlichen Verkehr

Der Rat hat am 11. März 2013 einen Gedankenaustausch über die Initiative der Kommission "Saubere Energie für den Verkehr" geführt. Diese Initiative zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen zu durchbrechen und die Treibhausgasemissionen im Verkehr zu senken. Erreicht werden soll dies durch eine beschleunigte Markteinführung alternativer Kraftstoffe sowie von Fahrzeugen, die für die Verwendung solcher Kraftstoffe ausgelegt sind.


© Gewoldi, Fotolia.com

Der irische Verkehrsminister Leo Varadkar, der auf der Tagung den Vorsitz führte, hat den Vorschlag der Kommission als "visionär" bezeichnet. "Wir alle möchten unsere Abhängigkeit vom Erdöl und insbesondere von importiertem Erdöl verringern, und die meisten Mitgliedstaaten wissen, dass dem Klimawandel am besten begegnet werden kann, wenn neue Technologien zum Tragen kommen."

Für die Verbraucherakzeptanz und die Weiterentwicklung der Technologie durch die Industrie ist entscheidend, dass eine Mindestinfrastruktur für alternative Kraftstoffe – Strom, Wasserstoff und Erdgas – in der gesamten EU zur Verfügung steht. Die Entwicklung wird gegenwärtig vor allem aus zwei Gründen gebremst: hohe Fahrzeugpreise und fehlende Betankungs- oder Ladestationen.

Die Kommission schlägt eine Richtlinie mit Zielvorgaben für den Ausbau der Infrastruktur eines jeden Mitgliedstaats vor, beispielsweise eine Mindestanzahl von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsstationen für Erdgas und Wasserstoff. Der Vorschlag enthält außerdem Vorgaben für gemeinsame technische Normen in der gesamten EU, wozu auch eine gemeinsame Standard­steckdose für Elektrofahrzeuge gehört.

Die Mitgliedstaaten begrüßten die allgemeine Zielsetzung des Vorschlags, äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung der Maßnahmen und der Zielvorgaben und Fristen. Darüber hinaus waren einige Mitgliedstaaten der Auffassung, dass spezifische regionale Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen. Ferner wurden Fragen zu den Normen und zur Technologie aufgeworfen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.

 

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