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Das Schulobstprogramm der EU ist ein Erfolg

Auf der Tagung des Rates (Landwirtschaft) am 28. Januar hat die Kommission eine Bilanz der ersten drei Jahre des Europäischen Schulobstprogramms vorgelegt. Ersten Ergebnissen zufolge ist das Programm ein Erfolg.


© EtiAmmos, Fotolia.com

Im Rahmen dieses EU-weit durchgeführten Programms erhalten Schulkinder frisches Obst und Gemüse, aber auch Obst- und Gemüseerzeugnisse. Die konkrete Verteilung geht einher mit Informationskampagnen, in denen auf den gesundheitlichen Nutzen hingewiesen und ein engerer Bezug zur Landwirtschaft hergestellt wird, beispielsweise durch Besuche in landwirtschaftlichen Betrieben oder durch gemeinsames Gärtnern.

Aus dem Bericht geht hervor, dass in den Jahren 2010 und 2011 mehr als 8 Millionen Kinder und 54 000 Schulen an dem 2009 aufgelegten Schulobstprogramm teilgenommen haben. Erste Ergebnisse zeigen, dass das Programm zu einem vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse bei Kindern geführt hat; falls das Programm fortgeführt wird, könnte dies einen dauerhaften Einfluss auf deren Essgewohnheiten haben.

Das Hauptziel des Programms ist die Prävention und Bekämpfung von Übergewicht und Fettleibigkeit. In der EU sind 22 Millionen Kinder übergewichtig und 5,1 Millionen fettleibig, und dies mit zunehmender Tendenz. Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche vom Kindergarten- bis hin zum Sekundarschulalter, insbesondere an Schüler von 6 bis 10 Jahren und benachteiligte Kinder aus weniger privilegierten Familien, die tendenziell weniger Obst und Gemüse verzehren.

Die nationalen Schulobstprogramme werden bis zu 50 % aus EU-Mitteln mitfinanziert, in ärmeren Regionen der Union bis zu 75 %. Der restliche Anteil wird durch die Mitgliedstaaten und/oder private Beiträge aufgebracht. Derzeit nehmen 24 Mitgliedstaaten an dem Programm teil, das auch den Effekt hatte, dass eine zusätzliche Nachfrage nach Obst und Gemüse geweckt wurde.

 

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