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EU startet Ausbildungsmission in Mali

Die Militärische Ausbildungsmission der EU in Mali (EUTM Mali) wurde am 18. Februar 2013 vom Rat der Außenminister auf den Weg gebracht. Ziel der Mission ist es, die Ausbildung und Neuorganisation der malischen Streitkräfte zu unterstützen.


Eine Vorhut der EUTM Mali traf
am 8.2.2013 in Bamako ein

© Sébastien Rieussec, Europäische Union 2013

Die EUTM Mali wird den malischen Streitkräften Beratung und militärische Ausbildung bieten; dabei geht es um Themen wie Streitkräfteführung, Logistik und Humanressourcen sowie humanitäres Völkerrecht, Schutz von Zivilisten und Menschenrechte. Die Mission wird sich nicht an Kampfeinsätzen beteiligen.

Eine Vorhut traf am 8. Februar in Bamako ein und wird in den nächsten Tagen ihre Arbeit aufnehmen, die darin besteht, Fachwissen weiterzugeben und beratend tätig zu werden. Spätestens Ende März sollen militärische Ausbilder ihren Einsatz beginnen.

Die Operation ist Teil des umfassenden Gesamtkonzepts, mit dem die EU auf die Lage in Mali und im Sahel reagiert. Sie soll dazu beitragen, die militärische Schlagkraft der malischen Streitkräfte zu erhöhen und sie damit in die Lage versetzen, unter einer zivilen Regierung die territoriale Integrität des Landes wiederherzustellen.

Die Ausbildung wird nicht nur militärische Techniken betreffen; große Aufmerksamkeit wird auch der Achtung der Menschenrechte gelten. Als Teil ihres Engagements im größeren Rahmen wird die EU den Einsatz ziviler Menschenrechtsbeobachter der Afrikanischen Union, der Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (ECOWAS) und der Vereinten Nationen finanzieren.

Brigadegeneral François Lecointre aus Frankreich ist der Befehlshaber der EU-Mission; ihm unterstehen rund 500 Personen. Die gemeinsamen Kosten der Operation belaufen sich auf ca. 12,3 Mio. EUR für das anfängliche Mandat von 15 Monaten. Das Hauptquartier der EUTM Mali wird sich in Bamako befinden, während die Ausbildung in Koulikoro stattfinden soll.

Nachdem die malische Regierung einen Fahrplan für den Übergang angenommen hat, der darauf abzielt, durch einen Wahlprozess zu Demokratie und Stabilität zurückzukehren, hat die EU beschlossen, ihre Entwicklungszusammenarbeit mit Mali wiederaufzunehmen. 250 Mio. EUR könnten mobilisiert werden, größtenteils dafür, durch Versöhnung, Konfliktprävention und die Unterstützung des Wahlprozesses für die Wiederherstellung von Demokratie und Frieden zu sorgen. Darüber hinaus wird sich die Zusammenarbeit auf Ernährungssicherheit, Wasser- und Abwasserver- bzw. -entsorgung sowie die Wiederankurbelung der Wirtschaft konzentrieren.

 

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