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Europäische Union nimmt Friedensnobelpreis entgegen

In einer feierlichen Zeremonie im Osloer Rathaus wurde Vertretern der Europäischen Union der diesjährige Friedensnobelpreis überreicht. Im Beisein von rund zwanzig Staats- und Regierungschefs haben die Präsidenten der drei wichtigsten EU-Organe die Urkunde und die Medaille entgegengenommen.


© Europäische Union, 2012

Der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, der den ersten Teil der Dankesrede hielt, leitete diese mit folgenden Worten ein: "In Demut und Dankbarkeit stehen wir heute hier, um diese Auszeichnung gemeinsam im Namen der Europäischen Union entgegenzunehmen."

"Dieser Tag erinnert die Menschen in Europa und in der ganzen Welt an den ureigensten Zweck der Union, nämlich die Brüderlichkeit zwischen den europäischen Nationen weiter zu stärken, jetzt und in Zukunft. Um dies zu erreichen, bedürfe es mehr als symbolischer Gesten, betonte er. Die EU habe daher einen einzigartigen Weg eingeschlagen, der unsere Interessen so eng miteinander verknüpft, dass ein Krieg nahezu unmöglich wird".

"Unser Kontinent, der nach 1945 aus der Asche auferstanden ist und 1989 vereint wurde, besitzt die großartige Fähigkeit, sich neu zu erfinden. Nun obliegt es den nächsten Generationen, dieses gemeinsame Abenteuer fortzuführen. Ich hoffe, sie werden diese Verantwortung mit Stolz übernehmen", sagte Präsident Van Rompuy abschließend.

Der Präsident der Europäischen Kommission Barroso, der für den zweiten Teil der Rede das Wort ergriff, betonte, die EU sei "mehr als ein Staatenverbund. Sie steht für eine neue Rechtsordnung , die nicht auf dem Kräftegleichgewicht zwischen Nationen fußt, sondern auf der freien Einwilligung von Staaten, Souveränität zu teilen."

Die Tatsache, dass "Europa seinen Weg aus der Zerstörung gefunden und sich zu einem der stärksten Wirtschaftsräume der Welt mit den fortschrittlichsten Sozialsystemen entwickelt hat und der weltweit größte Geber von Hilfe ist", verleihe der EU besondere Verantwortung, sagte er weiter.

Und darum "wird die Europäische Union mit allen Frauen und Männern guten Willens dazu beitragen, dass die Welt zusammenfindet. Für Gerechtigkeit. Für Freiheit. Für Frieden."

 

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