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Beschleunigter Einsatz der EU-Ausbildungsmission in Mali

Angesicht der jüngsten Entwicklungen in Mali haben die EU-Außenminister am 17. Januar 2013 beschlossen, die Entsendung der militärischen Ausbildungsmission für Mali (EUTM Mali) zu beschleunigen.


Tieman Hubert Coulibaly, Außenminister Malis,
und Catherine Ashton, Hohe Vertreterin
für Außen- und Sicherheits­politik
© Europäische Union 2013

Der Rat verurteilte einmütig die Angriffe terroristischer Gruppen und begrüßte die rasche Reaktion Frankreichs, die von anderen EU-Mitgliedstaaten unterstützt wird.

"Ich bin zutiefst besorgt über die von terroristischen Gruppen im Norden Malis ausgelösten militärischen Bewegungen, und ich verurteile ihre Angriffe gegen die malischen Streitkräfte und die Besetzung der Stadt Konna aufs schärfste", erklärte die Hohe Vertreterin Catherine Ashton. "Diese Lage macht deutlich, dass ein verstärktes und beschleunigtes internationales Engagement zur Unter­stützung der Wiederherstellung von Stabilität und staatlicher Autorität in ganz Mali im Einklang mit der Resolution 2085 des VN-Sicherheitsrates erforderlich ist."

Die Minister ernannten den französischen Brigadegeneral François Lecointre zum Befehlshaber der Mission. Ein technisches Vorauskommando für diese Mission wird seine Arbeit in Mali in den kommenden Tagen aufnehmen.

Die Mission besteht darin, den malischen Streitkräften Ausbildung und Beratung bereitzustellen, um ihnen dabei zu helfen, die territoriale Integrität des Landes wiederherzustellen. Die Mission wird eine militärische Grundausbildung bieten und die malischen Streitkräfte darüber hinaus in den Bereichen Streitkräfteführung, Logistik, Humanressourcen sowie internationales Völkerrecht, Schutz der Zivilbevölkerung und Menschenrechte ausbilden und beraten. Die Mission wird sich nicht an Kampfeinsätzen beteiligen.

Der Rat hat ferner weitere mögliche EU-Maßnahmen zur Unterstützung von Mali erörtert, wie finanzielle und logistische Hilfe für den Einsatz der Internationalen Unterstützungsmission für Mali unter afrikanischer Führung (AFISMA), sowie andere direkte Unterstützung der malischen Regierung zur Bewältigung der derzeitigen Situation. Für den AFISMA- Einsatz werden 50 Millionen EUR bereitgestellt.

Die EU bleibt in engem Kontakt mit anderen internationalen Organisationen, einschließlich der Afrikanischen Union, der ECOWAS und den VN führen, um eine geschlossene internationale Reaktion auf die Lage in Mali zu gewährleisten.

 

Weitere Informationen:


Europäischer Auswärtiger Dienst:


Kommission:

 

 

 

 

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