COVID-19: Forschung und Impfstoffe

COVID‑19-Impfstoff: Vierte Zulassung in der EU

Wie konnte die EU so schnell zu einem wirksamen Impfstoff gelangen, ohne Abstriche bei der Sicherheit und Qualität in Kauf nehmen zu müssen?

Die Entwicklung und Verteilung eines wirksamen und sicheren Impfstoffs gegen COVID-19 bietet eine dauerhafte Lösung und ist ein Eckpfeiler der Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie.

Die Impfungen gegen COVID-19 sind am 27. Dezember 2020 in der gesamten Europäischen Union angelaufen. Im Juli 2021 waren 70 % der Erwachsenen in der EU vollständig geimpft.

Entwicklung eines sicheren Impfstoffs gegen COVID‑19

Impfungen spielen für die Rettung von Menschenleben, die Eindämmung der Pandemie, den Schutz der Gesundheitssysteme und die Wiederbelebung unserer Wirtschaft eine entscheidende Rolle.

COVID-19-Impfstoff: So schnell?

Vor ihrer Zulassung werden sämtliche Impfstoffe in der EU nach denselben hohen Standards bewertet wie alle anderen Arzneimittel.

Der Unterschied bei COVID-19-Impfstoffen besteht darin, dass ihre Entwicklung und potenzielle Zulassung aufgrund der derzeitigen Notlage im Bereich der öffentlichen Gesundheit wesentlich zügiger erfolgt.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur bewertet qualifizierte Anträge von Unternehmen, die COVID-19-Impfstoffe entwickeln, so rasch wie möglich und stellt gleichzeitig sicher, dass ihre Entscheidungen stets fundiert sind.

Zulassung von COVID-19-Impfstoffen in der EU

Die ganze Welt beteiligte sich an dem Wettlauf, einen sicheren und wirksamen COVID-19-Impfstoff zu entwickeln. Trotz der Dringlichkeit müssen COVID-19-Impfstoffe bei der Entwicklung dieselben Anforderungen in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit erfüllen wie alle anderen Impfstoffe. Wie alle Impfstoffe werden die Auswirkungen von COVID-19-Impfstoffen zunächst im Labor, unter anderem an Tieren, und dann an Freiwilligen getestet.

Die EU koordiniert die Zulassung von Impfstoffen auf der Grundlage der unabhängigen wissenschaftlichen Gutachten der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA).

Das Bewertungsverfahren ist in der Regel sehr lang, doch aufgrund des derzeitigen globalen Notstands bewertet die EMA Anträge von COVID-19-Impfstoffentwicklern so schnell wie möglich, indem sie

  • COVID-19-Impfstoffentwicklern frühzeitig Leitlinien bereitstellt, die ihnen bei der Vorbereitung auf einen Zulassungsantrag helfen sollen,
  • Verfahren zu fortlaufenden Überprüfungen einführt und
  • die wichtigsten Daten zu COVID-19-Impfstoffen bewertet, sobald diese verfügbar sind.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur wird der EU nur dann eine Zulassung mit Auflagen empfehlen, wenn die wissenschaftlichen Nachweise hinsichtlich der Sicherheit und der Wirksamkeit des Impfstoffs höchste Standards garantieren.

Bislang hat die Europäische Kommission nach positiven Bewertungen durch die Europäische Arzneimittel-Agentur vier COVID-19-Impfstoffen eine Zulassung mit Auflagen erteilt:

  • der Impfstoff von BioNTech/Pfizer wurde am 21. Dezember 2020 zugelassen
  • der Impfstoff von Moderna wurde am 6. Januar 2021 zugelassen
  • der Impfstoff von AstraZeneca wurde am 29. Januar 2021 zugelassen
  • der Impfstoff von Janssen (Johnson & Johnson) wurde am 11. März 2021 zugelassen

Darüber hinaus nutzt die EU alle bestehenden Spielräume, um die Zulassung anderer potenzieller Impfstoffe in der gesamten EU zu beschleunigen. COVID-19-Impfstoffe werden in der EU nur dann zugelassen, wenn wissenschaftlich bewiesen ist, dass ihr Nutzen größer ist als etwaige Risiken.

Wirkung der COVID-19-Impfstoffe

Die Wirkung von Impfstoffen beruht darauf, dass sie das Immunsystem einer Person (die natürliche Abwehr des Körpers) darauf vorbereiten, eine bestimmte Krankheit zu erkennen und abzuwehren.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben auf der Grundlage verschiedener Technologien an mehreren Arten von COVID-19-Impfstoffen gearbeitet.

Derzeit stehen in der EU Impfstoffe auf der Grundlage von drei verschiedenen Technologien zur Verfügung:

  • mRNA (Verwendung eines Teils des genetischen Codes des Coronavirus)
  • Virenvektor (genetisch verändertes Virus zum Transport eines Teils der Coronavirus-DNA)
  • auf Proteinbasis (enthält Fragmente eines Proteins, das nur das Coronavirus besitzt)

Infografik – Wie mRNA-Impfstoffe vor COVID-19 schützen

Abbildung: mRNA-Impfstoffe Vollständige Infografik

mRNA-Impfstoffe

Mit mRNA-Molekülen kann der Körper auf natürliche Weise alle Proteine herstellen, die wir brauchen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich jahrzehntelange Forschung zu mRNA zunutze gemacht, um den Impfstoff zu entwickeln.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden heraus, dass ein bestimmtes Protein dem Virus ermöglicht, in die Zellen einzudringen und sie zu infizieren: das „Spike“-Protein. Sie haben den Bauplan für dieses „Spike“-Protein nachgebildet – die sogenannte Boten-RNA oder mRNA. Dieser Bauplan ist der wichtigste Teil des Impfstoffs.

Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren für Impfstoffe, bei dem kein Virusteil, sondern ein Bauplan für die Zellen zum Einsatz kommt, mit dem das Coronavirus‑Protein nachgebildet und eine Immunreaktion ausgelöst werden kann. So ist der Körper mit allem ausgestattet, was er braucht, um das echte Virus bekämpfen zu können.

Die COVID-19-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna, die bereits in der EU zugelassen sind, sowie der CureVac-Impfstoff, der derzeit von der EMA überprüft wird, verwenden mRNA-Technologie.

Infografik – Virale Vektorimpfstoffe gegen COVID-19: So funktionieren sie

Abbildung: Flasche mit Vektorimpfstoff, der Adenoviren nutzt Vollständige Infografik

Viraler Vektorimpfstoff

Virale Vektorimpfstoffe verwenden ein harmloses Virus als Boten. Damit senden sie Anweisungen an unseren Körper, ein bestimmtes Protein herzustellen, das nur das COVID-19-Virus besitzt, und lösen dadurch eine Immunreaktion aus.

Der in der EU zugelassene COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca und der COVID-19-Impfstoff Janssen sind virale Vektorimpfstoffe. Der Sputnik V-Impfstoff, der derzeit von der EMA überprüft wird, ist auch ein viraler Vektorimpfstoff.

Ein wichtiger Vorteil viraler Vektorimpfstoffe besteht darin, dass sie sehr resistent sind und bei normaler Kühlschranktemperatur bis zu sechs Monate gelagert werden können. Ein weiterer Vorteil des Janssen-Impfstoffs besteht darin, dass eine Dosis ausreicht, um Immunität gegen das Virus aufzubauen.

Proteinbasierte Impfstoffe

Diese Art von Impfstoff enthält Fragmente eines Proteins, das nur das Virus besitzt.

Allein anhand dieser Fragmente erkennt das Immunsystem ein Protein als Fremdkörper und wehrt sich dagegen. So baut der Körper eine natürliche Abwehr gegen eine COVID-19-Infektion auf.

Bei den Impfstoffen von Novavax und Sanofi/GSK, die derzeit von der EMA überprüft werden, handelt es sich um proteinbasierte Impfstoffe.

Faktencheck

Es gibt sehr viel Desinformation zu COVID-19. Es ist wichtig, sich nur aus verlässlichen Quellen aktuelle Informationen zu besorgen und den Rat der nationalen Gesundheitsbehörden zu befolgen.

Es ist auch sinnvoll, ungeprüfte Informationen aus zweifelhaften Quellen nicht zu teilen.

Hier erfahren Sie mehr dazu, wie die EU gegen Desinformation vorgeht, und Sie finden Links zu den wichtigsten offiziellen Informationsquellen zu COVID‑19:

Sicherung von Impfstoffen für die EU

Bis zu 4,6 Mrd. Impfdosen

gegen COVID-19 von der EU gesichert

Die Entwicklung eines neuen Impfstoffs dauert normalerweise viele Jahre, doch die EU stellt ihren Mitgliedstaaten schon innerhalb von 12 bis 18 Monaten COVID-19-Impfstoffe bereit. Dafür hat sie Forschungsmittel auf die vielversprechendsten Impfstoffe umgelenkt und die gemeinsamen Anstrengungen koordiniert, um die Herstellung von Impfstoffen in ausreichender Menge zu gewährleisten.

Die EU hat bislang sieben Abnahmegarantien mit Impfstoffentwicklern unterzeichnet, um sich ausreichend Dosen der vielversprechendsten Impfstoffkandidaten zu sichern.

Die EU hat die Verhandlungen im Namen aller Mitgliedstaaten koordiniert und aus dem Soforthilfeinstrument – einem von der EU eingerichteten Sondermechanismus zur flexibleren Reaktion auf die COVID-19-Pandemie – Mittel in Höhe von 2,15 Mrd. € für Abnahmegarantien bereitgestellt.

Am 20. Mai 2021 wurde angekündigt, dass die Europäische Kommission im Namen aller EU-Länder einen neuen Vertrag unterzeichnet hat, um sicherzustellen, dass zwischen Ende 2021 und 2023 1,8 Mrd. Dosen hergestellt und an die EU geliefert werden. Dadurch wird der Kauf von 900 Millionen Dosen des derzeitigen Impfstoffs und eines an Varianten angepassten Impfstoffs ermöglicht, wobei die Option besteht, weitere 900 Millionen Dosen zu erwerben.

Förderung der Forschung im Bereich Therapien und Impfstoffe

mehr als 660 Mio. €

für die COVID-19-Forschung im Rahmen von Horizont 2020

Seit Beginn der Pandemie arbeitet die EU an vielen Fronten daran, die COVID-19-Forschung zu beschleunigen, zu erleichtern und zu fördern.

Im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020, der Initiative Innovative Arzneimittel (IMI), des Programms „Accelerator Pilot“ des Europäischen Innovationsrates und anderer EU-Programme hat die EU Mittel für Impfstoffe, Behandlungen, Therapeutika und Diagnostika mobilisiert.

Darüber hinaus hat die EU in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank Mittel umgeschichtet, um die Finanzierung vielversprechender Ansätze für einen COVID-19-Impfstoff zu unterstützen.

Gemeinsam mit mehreren Partnern hat die EU auch ein europäisches COVID‑19-Datenportal eingerichtet, um die rasche Erhebung und den Austausch verfügbarer Forschungsdaten zu ermöglichen.

Infografik – COVID-19-Pandemie: EU-Koordinierung für eine sichere und wirksame Impfung

Abbildung: EU-Koordinierung für die Zulassung und Bereitstellung der COVID-19-Impfstoffe Vollständige Infografik

Anpassung der EU-Vorschriften für eine beschleunigte Impfstoffentwicklung

Die Entwicklung und Verteilung eines wirksamen und sicheren Impfstoffs gegen COVID-19 bietet eine dauerhafte Lösung für die Pandemie. Um den Impfstoff allen Menschen in Europa so rasch wie möglich bereitstellen zu können, hat die EU eine Impfstrategie vorgelegt.

Das Ziel der EU-Impfstrategie besteht darin,

  • die Herstellung der Impfstoffe in der EU sicherzustellen,
  • ausreichende Dosen für die EU-Länder durch Abnahmegarantien mit Impfstoffherstellern zu gewährleisten,
  • den EU-Rechtsrahmen an die derzeitige Notlage anzupassen,
  • die Flexibilität bei den EU-Vorschriften so weit wie möglich zu nutzen, um die Entwicklung, Zulassung und Verteilung von Impfstoffen zu beschleunigen.

Die EU hat auch eine Verordnung verabschiedet, die eine befristete Befreiung von bestimmten EU-Vorschriften über die absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen (GVO) in die Umwelt und deren Anwendung in geschlossenen Systemen vorsieht. Damit soll unter anderem das Verfahren für die Beantragung einer Marktzulassung für GVO enthaltende oder aus GVO bestehende Arzneimittel zur Behandlung oder Verhütung von COVID-19 vereinfacht werden.

Um den Zugang zu COVID‑19-Impfstoffen und ‑Test-Kits zu erleichtern, hat die EU einen Beschluss angenommen, der es den Mitgliedstaaten ermöglicht, Krankenhäuser und Ärzte von der Mehrwertsteuer auf Impfstoffe und Test-Kits zu befreien.

Unterstützung nationaler Impfkampagnen

Die EU unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Vorbereitung auf die Verteilung der COVID-19-Impfstoffe, indem sie Orientierungshilfe bietet und Empfehlungen abgibt.

Sobald die Europäische Arzneimittel-Agentur Impfstoffe genehmigt und zur Verwendung in der EU zugelassen hat, gilt der Zugang für alle EU-Länder gleichzeitig. Impfstoffdosen werden entsprechend ihrer Bevölkerungsgröße an die EU-Länder verteilt.

In der EU-Impfstrategie werden die wichtigsten Aspekte dargelegt, die die nationalen Regierungen bei ihren COVID-19-Impfkampagnen berücksichtigen müssen. Dazu gehören:

  • die Kapazitäten für die Bereitstellung von COVID-19-Impfstoffen, einschließlich qualifizierten Personals und der einschlägigen Medizinprodukte und Schutzausrüstungen
  • der einfache und erschwingliche Zugang zu Impfstoffen für Zielgruppen
  • logistische Aspekte für den Einsatz von Impfstoffen (Lager- und Transportbedarf, insbesondere „Kühlketten“)
  • eine klare Kommunikation des Nutzens, der Risiken und der Bedeutung von COVID-19-Impfstoffen

Zudem ermittelte die EU prioritäre Bevölkerungsgruppen, die in einem frühen Stadium Zugang zu den Impfstoffen erhalten sollten. Dabei handelt es sich (ohne Rangfolge) um:

  • Gesundheitspersonal und Pflegekräfte
  • Personen über 60 Jahre
  • Personen, die aufgrund ihres Gesundheitszustands besonders gefährdet sind
  • systemrelevantes Personal
  • Personen, die das Gebot des Abstandhaltens nicht einhalten können
  • stärker benachteiligte sozioökonomische Gruppen

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sammelt Daten und verfolgt die Fortschritte bei der Bereitstellung von Impfstoffen in der gesamten EU.

Illustration: Frau mit Nasen-Mundschutz, Frau mit EU-Flagge

Fünf Wege, wie die EU und die Mitgliedstaaten gegen COVID-19 zusammenarbeiten

Es ist großartig, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten als Team zusammenarbeiten, um den Menschen in der COVID-19-Pandemie zu helfen. Von der Garantie sicherer und wirksamer Impfstoffe über die Entsendung medizinischer Ausrüstung dorthin, wo sie am dringendsten benötigt wird, bis hin zur Aufnahme von Patienten aus anderen Ländern, vom Schutz von Arbeitsplätzen und Arbeitnehmern bis hin zur Hilfe für Partnerländer auf der ganzen Welt sind die EU-Länder über sich hinausgewachsen, um einander zu helfen.

Globale Forschungsfinanzierung

15,9 Mrd. €

Zusagen von Gebern weltweit

Die COVID‑19-Pandemie ist eine globale Herausforderung und erfordert eine globale Reaktion.

Gemeinsam mit der WHO und anderen Partnern hat die EU im Mai 2020 eine internationale Geberveranstaltung abgehalten, in deren Rahmen Mittel in Höhe von 15,9 Mrd. € (1,4 Mrd. € von der EU) zugesagt wurden.

Die Welt muss rasch wirksame Diagnoseverfahren, Therapien und einen Impfstoff entwickeln und einsetzen. Gelingt das nicht, so bleibt jedes Land der Welt gefährdet. Die bereitgestellten Mittel fließen in drei Bereiche: Tests, Behandlung und Impfstoffentwicklung.

Die EU ist auch Teil der COVAX-Fazilität, einer Initiative, mit der sichergestellt werden soll, dass alle Menschen, die eine COVID-19-Impfung benötigen, überall gleichberechtigten Zugang zu einem erschwinglichen Impfstoff haben. Die EU unterstützt die COVAX-Fazilität und deren Ziele im Kontext der weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion mit Garantien in Höhe von 600 Mio. € und Forschungsfinanzhilfen in Höhe von 400 Mio. €. Mehrere EU-Länder tragen ebenfalls zur COVAX-Fazilität und deren Zielen bei. Team Europa ist einer der führenden Geber für COVAX.

Die Initiative für eine weltweite Coronavirus-Krisenreaktion ist Teil einer multilateralen globalen Reaktion der EU auf die COVID‑19-Krise und eine Folgemaßnahme zu den Zusagen der Staats- und Regierungschefs der EU auf den G20- und G7-Tagungen.

Infografik – Die Notfallmaßnahmen der EU gegen die COVID-19-Pandemie

Infografik: Notfallmaßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie: Maßnahmen der EU Vollständige Infografik

Notfallmaßnahmen der EU zur Bewältigung der COVID‑19-Pandemie: Was hat die EU bereits unternommen?

Die EU und ihre Mitgliedstaaten arbeiten in diesen Krisenzeiten zusammen und helfen einander.

Die EU hat zur Unterstützung der Krisenreaktion auf das Virus bereits Ressourcen mobilisiert: um die Versorgung mit Schutzausrüstung abzusichern, die Forschung zu fördern und auf Hilfe angewiesene globale Partner zu unterstützen.