- Pressemitteilung
- 12. April 2021
- 14:55
Iran: Rat überprüft EU-Sanktionsregelung im Bereich der Menschenrechte
Der Rat hat heute beschlossen, seine restriktiven Maßnahmen als Reaktion auf schwere Menschenrechtsverletzungen in Iran bis zum 13. April 2022 zu verlängern. Diese Maßnahmen umfassen ein Reiseverbot und das Einfrieren von Vermögenswerten sowie ein Verbot, zur internen Repression verwendbare Ausrüstung und Ausrüstung für die Überwachung des Telefonverkehrs nach Iran auszuführen. Darüber hinaus ist es Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen der EU verboten, den gelisteten Personen und Organisationen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.
Diese Maßnahmen wurden erstmals 2011 verhängt und seitdem jährlich verlängert.
Der Rat hat heute außerdem acht Personen und drei Organisationen angesichts ihrer Rolle bei der gewaltsamen Reaktion auf die Demonstrationen in Iran vom November 2019 in die Sanktionsliste aufgenommen. Die Liste enthält nun insgesamt 89 Personen und 4 Organisationen.
Ansprechpartner für Journalisten
- Maria Daniela Lenzu
- +32 2 281 21 46
- +32 470 88 04 02
Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.