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  • Rat der Europäischen Union
  • Pressemitteilung
  • 19. Juni 2017 11:25

Mali und die Sahelzone: Rat nimmt Schlussfolgerungen an

Der Rat hat heute Schlussfolgerungen zu Mali und der Sahelzone angenommen, in denen er an seinen soliden integrierten Ansatz erinnert, mit dem das Ziel, die Region zu stabilisieren, erreicht werden soll. Dieser Ansatz umfasst die gesamte Bandbreite der relevanten Instrumente in den Bereichen Diplomatie, langfristige Entwicklungszusammenarbeit, Unterstützung der Menschenrechte, Stabilisierungsbemühungen, Stärkung der Widerstandsfähigkeit, humanitäre Hilfe, Migrationssteuerung und Sicherheit, einschließlich GSVP-Missionen.

Der Rat verurteilt den gestrigen Terroranschlag in Bamako aufs Schärfste.

Der Rat bekundet erneut seine uneingeschränkte Unterstützung für die Umsetzung des Abkommens für Frieden und Aussöhnung in Mali – unter umfassender Mitwirkung der Zivilgesellschaft, einschließlich Frauen und junger Menschen, da dies der einzige Weg ist, um Frieden und Sicherheit in dem Land wiederherzustellen. Die Teilnahme der Hohen Vertreterin an der Sitzung des Comité de Suivi de l'Accord de Paix (CSA – Komitee für Folgemaßnahmen zu dem Friedensabkommen) vom 5. Juni 2017 in Bamako zeigt, dass sich die EU nachdrücklich für dieses Abkommen einsetzt. Die EU ermutigt außerdem die fünf Länder, die die G5 der Sahelzone bilden, sich stärker für den Friedensprozess in Mali einzusetzen.

Die EU würdigt die politische Führungsrolle, die die G5 der Sahelzone, die ECOWAS und die Afrikanische Union mit ihren Anstrengungen zur Unterstützung der regionalen Sicherheit, Entwicklung und Aussöhnung übernommen haben. Die EU begrüßt die Initiative der Staats- und Regierungschefs der G5 der Sahelzone zur Schaffung einer gemeinsamen Einsatztruppe der G5 der Sahelzone. Die EU hat als erste eine finanzielle Beteiligung angekündigt: Sie plant, 50 Mio. EUR für diese Initiative bereitzustellen.

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Letzte Überprüfung: 13. Januar 2024