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Haushaltspolitischer Kurs des Euro-Währungsgebiets
Im Anschluss an die Erklärung der Euro-Gruppe vom März zu den haushaltspolitischen Leitlinien für 2025 erörterte die Gruppe die Haushaltslage im Euro-Währungsgebiet und die haushaltspolitischen Leitlinien für 2025.
Im Vorfeld der Aufstellung der nationalen Haushaltspläne für das nächste Jahr nahm sie eine Erklärung zum haushaltspolitischen Kurs des Euro-Währungsgebiets für 2025 an.
Für die Zukunft braucht es eine schrittweise und nachhaltige Haushaltskonsolidierung im Euro-Währungsgebiet. Dabei ist uns allen bewusst, dass die Verbesserung der Qualität der öffentlichen Ausgaben und die Sicherung von Investitionen entscheidend sein werden, während wir versuchen, negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum so gering wie möglich zu halten.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Der Vorsitzende des Europäischen Fiskalausschusses, Niels Thygesen, stellte den jüngsten Bericht des Ausschusses über den haushaltspolitischen Kurs des Euro-Währungsgebiets vor.
Die Euro-Gruppe erörterte mit den Ministern und Zentralbankpräsidenten Bulgariens und Dänemarks die Funktionsweise des Wechselkursmechanismus (WKM II).
Sonstiges
Der Finanzminister der Niederlande stellte die wirtschafts- und finanzpolitischen Prioritäten der neuen Regierung vor.
Sitzung im inklusiven Format:
Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Währungsgebiets: Schließen der Finanzierungslücke – ein Gespräch mit Enrico Letta
Die Euro-Gruppe führte einen Gedankenaustausch darüber, wie die Finanzierungslücke bei den zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der EU erforderlichen Investitionen geschlossen werden kann.
Sie begrüßte den Präsidenten des Jacques-Delors-Instituts und Verfasser des jüngsten Berichts über die Zukunft des Binnenmarkts, Enrico Letta, der gekommen war, um seine Sichtweise zu diesem Thema darzulegen.
Die Schließung der Finanzierungslücke für den Investitionsbedarf der EU ist eine echte Herausforderung. Wir müssen alle unsere Bemühungen im Hinblick auf die Kapitalmarktunion unbedingt beschleunigen.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.