COVID-19: mehr als 3,3 Mrd. € Unterstützung für den Westbalkan
Reaktion der EU auf die Coronavirus-Krise im Westbalkan
Seit Beginn der Pandemie hat die EU über 3,3 Mrd. € für den Westbalkan mobilisiert:
zur Bewältigung der Gesundheitskrise
- 41,46 Mio. € an Soforthilfe für den Gesundheitssektor zur Beschaffung medizinischer Geräte und Materialien
- 70 Mio. € für den Zugang zu COVID‑19-Impfstoffen und die Durchführung von Impfkampagnen
- 7,35 Mio. € zur Unterstützung von Impfvorkehrungen
- 1,5 Mio. € für die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)
zur Beschleunigung der sozioökonomischen Erholung
- 376,5 Mio. € zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen
- 750 Mio. € an Makrofinanzhilfe
zur Unterstützung von Unternehmen und Investitionen des öffentlichen Sektors
- 385 Mio. € zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
- 1,7 Mrd. € an Vorzugsdarlehen der Europäischen Investitionsbank
Aufteilung auf die einzelnen Länder:
Republik Albanien:
- 4 Mio. € an Soforthilfe
- 46,7 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
- 180 Mio. € an Makrofinanzhilfe
Bosnien und Herzegowina:
- 7,7 Mio. € Soforthilfe für den Gesundheitssektor
- 73,5 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
- 250 Mio. € an Makrofinanzhilfe
Kosovo*:
- 5 Mio. € Soforthilfe für den Gesundheitssektor
- 63 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
- 100 Mio. € an Makrofinanzhilfe
Republik Nordmazedonien:
- 4 Mio. € Soforthilfe für den Gesundheitssektor
- 9,5 Mio. € für die Verbesserung der Gesundheits‑ und Wasserversorgungssysteme
- 62 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
- 160 Mio. € an Makrofinanzhilfe
Republik Serbien:
- 17,7 Mio. € Soforthilfe für den Gesundheitssektor
- 77,4 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
Montenegro:
- 3 Mio. € Soforthilfe für den Gesundheitssektor
- 40,5 Mio. € zur Unterstützung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erholung
- 60 Mio. € an Makrofinanzhilfe
Die EU ist Investor und Handelspartner Nr. 1 in der Westbalkanregion
* Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244 (1999) des VN-Sicherheitsrats und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.
- EU-Westbalkan-Gipfel von Zagreb, 6. Mai 2020
- Westbalkan-Gipfel: Mehr EU-Unterstützung bei der Bewältigung der COVID-19-Krise und Vorschlag für eine konjunkturelle Erholung nach der Pandemie (Pressemitteilung der Europäischen Kommission, 29. April 2020)
- Informationsblatt zur EU-Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie im Westbalkan (Infografik der Europäischen Kommission)