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EU und Westbalkan sind verflochten

Die Volkswirtschaften der EU und des Westbalkans sind miteinander verknüpft. Die EU ist Handelspartner, Investor und Geber Nr. 1 in der Region.

Die Volkswirtschaften der EU und des Westbalkans sind miteinander verknüpft

Die EU ist Handelspartner Nr. 1 des Westbalkans:

EU 73 % China 5 % Russland 4,8 % Andere 17,2 %

Handel EU-Westbalkan hat sich in 10 Jahren verdoppelt: 2006 21,4 Mrd. € – 2016 43,6 Mrd. €

Handel

Die EU steht für den Großteil der Ein- und Ausfuhren des Westbalkans: 67 % Einfuhren, 83 % Ausfuhren

Anteil der Ein- und Ausfuhren der EU im Westbalkan (% insgesamt 2016):

Albanien Einfuhren 62,5 %, Ausfuhren 77,7 %. Bosnien und Herzegowina Einfuhren 60,6 %, Ausfuhren 70,8 %. Nordmazedonien Einfuhren 51,2 %, Ausfuhren 78,7 %. Serbien Einfuhren 62 %, Ausfuhren 64,4 %. Montenegro Einfuhren 47,3 %, Ausfuhren 35,6 %. Kosovo Einfuhren 44,7 %, Ausfuhren 26,9 %.

Neue Marktzugangschancen für Unternehmen in der EU und im Westbalkan

Fast alle Ausfuhren des Westbalkans können seit 2000 ohne Zölle oder mengenmäßige Beschränkungen in die EU eingeführt werden.

+140 % Ausfuhren in die EU: Ausfuhren in die EU stiegen von 7,337 Mrd. € im Jahr 2006 auf 17,740 Mrd.€ im Jahr 2016.

+85 % Einfuhren aus der EU: Einfuhren aus der EU stiegen von 14,08 Mrd. € im Jahr 2006 auf 25,92 Mrd. € im Jahr 2016.

Ausländische Direktinvestitionen:

Unternehmen aus der EU sind mit Abstand die größten Investoren im Westbalkan.

Ausländische Direktinvestitionen im Westbalkan (2007-2015):

EU 72,5 %, Kanada 1,4 %, USA 1,1 %, Norwegen 3 %, Russland 4,6 %, China 0,1 % Türkei 2 %, andere 3,7 %, Schweiz 3,7 %

EU-Unternehmen investierten über 10 Mrd. € in den vergangenen fünf Jahren im Westbalkan:

Anteil der EU 28 an ausländischen Direktinvestitionen im Westbalkan 2014 in %: Albanien 64,5 %, Bosnien und Herzegowina 60,8 %, Kosovo 33,8 %, Nordmazedonien 81,6 %, Montenegro 62,3 %, Serbien 77,6 %.