- Rat der Europäischen Union
- Pressemitteilung
- 10. Mai 2022 17:05
Sri Lanka: Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union zu den jüngsten Entwicklungen
Die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten verfolgen die Entwicklungen in Sri Lanka aufmerksam. Die EU verurteilt die jüngsten brutalen Angriffe auf friedliche Demonstrierende in Colombo, Sri Lanka, die zu weiterer Gewalt geführt haben, obwohl sich auf den friedlichen Demonstrationen trotz einzelner Vorfälle einen Monat lang gezeigt hatte, dass die Bevölkerung Sri Lankas ihr Recht auf freie Meinungsäußerung friedlich wahrnehmen kann. Die EU bedauert den Verlust von Menschenleben, einschließlich das eines Mitglieds des Parlaments, und die hohe Anzahl der Verletzten.
Die EU fordert die Behörden auf, eine Untersuchung der Ereignisse einzuleiten und diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die zu Gewalttaten anstiften oder diese begehen. Die EU appelliert an alle Parteien, keine Gewalt anzuwenden und Zurückhaltung zu üben.
Die EU erinnert daran, wie wichtig es ist, die demokratischen Rechte aller Bürgerinnen und Bürger zu wahren und sich auf Lösungen zu konzentrieren, mit denen die großen Herausforderungen angegangen werden, vor denen die sri-lankische Bevölkerung derzeit steht.
In den letzten Monaten hat die EU humanitäre Hilfe geleistet, unter anderem zur Bewältigung der COVID-19-Krise und der sich daraus ergebenden Herausforderungen. Sie prüft derzeit aktiv, wie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die schutzbedürftigsten Menschen weiter abgemildert werden können.
Die Bewerberländer Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und Albanien1, das Land des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenzielle Bewerberland Bosnien und Herzegowina und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA‑Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Republik Moldau und Georgien schließen sich dieser Erklärung an.
1Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und Albanien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.
Ansprechpartner für Journalisten
-
Nabila Massrali Amtierende Sprecherin des EAD
- +32 2 29 88093
- +32 460 79 52 44
Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.
Letzte Überprüfung: 31. Januar 2024