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Artikel-IV-Überprüfung des Internationalen Währungsfonds
Die Ministerinnen und Minister hörten Ausführungen der geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, zu den Ergebnissen der Artikel-IV-Überprüfung des Euro-Währungsgebiets.
Daran schlossen sich Überlegungen der Institutionen zu makroökonomischen und finanziellen Entwicklungen und ein Gedankenaustausch an.
Unsere Volkswirtschaften zeigen sich nach wie vor resistent, was nicht zuletzt ein Ergebnis unserer koordinierten politischen Maßnahmen ist.
Die Euro-Gruppe begrüßte die bulgarische Finanzministerin und den Präsidenten der Zentralbank und wurde von der Kommission und der Europäische Zentralbank (EZB) über die Konvergenzbewertungen in Bezug auf Bulgarien informiert.
Die Euro-Gruppe erörterte und billigte ferner den Entwurf einer Empfehlung der dem Euro-Währungsgebiet angehörenden Mitgliedstaaten an den Rat über die Einführung des Euro durch Bulgarien. Diese Empfehlung soll vom Rat "Wirtschaft und Finanzen" (mit qualifizierter Mehrheit der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets) auf seiner Tagung am 20. Juni 2025 angenommen werden.
Dies ist eine wohlverdiente Errungenschaft für Bulgarien. Damit wird die Anerkennung für das Engagement, den starken Konvergenzprozess und die enorme Arbeitsleistung der bulgarischen Behörden zum Ausdruck gebracht. Darüber hinaus ist es ein wirklich gutes Zeichen für die Stärke unserer Währungsunion.
Haushaltspolitische Entwicklungen in den Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets
Die Euro-Gruppe führte einen Gedankenaustausch über die nationalen Haushaltsentwicklungen unter Berücksichtigung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage und des neuen haushaltspolitischen Rahmens.
Die Ministerinnen und Minister befassten sich ferner mit Verfahrensfragen im Zusammenhang mit den jüngsten Übersichten über die Haushaltsplanung und ebneten damit den Weg für die Beratungen der Euro-Gruppe im Juli und die Erklärung zu den Aussichten für das Euro-Währungsgebiet und den finanzpolitischen Kurs.
a. Verfahren für die Wahl des Präsidenten/der Präsidentin der Euro-Gruppe
Die Ministerinnen und Minister wurden vom Generalsekretariat des Rates über das Verfahren für die Wahl des Präsidenten der Euro-Gruppe unterrichtet. Die nächste Wahl des Präsidenten/der Präsidentin der Euro-Gruppe findet im Juli 2025 statt.
Der IWF stellte den Ministerinnen und Ministern seine jüngsten Analysen zu internen Hindernissen im Binnenmarkt und zur Koordinierung der nationalen Strukturreformen vor.
Diese Vorstellung stellt einen Beitrag zu den laufenden Beratungen über die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität im gesamten Euro-Währungsgebiet und der EU dar.
Die Ministerinnen und Minister wurden von der EZB über den technischen Fortschritt beim Projekt zum digitalen Euro, vom polnischen Vorsitz über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens und vom künftigen dänischen Vorsitz über geplante Tätigkeiten in den kommenden Monaten unterrichtet.
Die heute geführten Beratungen haben die anhaltende politische Unterstützung für dieses zentrale Projekt gezeigt, wobei dessen strategische Bedeutung sowie die zunehmende Dringlichkeit, rechtzeitig voranzukommen, anerkannt wurden.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.