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Die Ministerinnen und Minister haben im Vorfeld der Aufstellung der Haushaltspläne für 2026 den haushaltspolitischen Kurs des Euro-Währungsgebiets erörtert.
Der Vorsitzende des Europäischen Fiskalausschusses, Pieter Hasekamp, stellte den jüngsten Bericht des Ausschusses vor, der anschließend von der Kommission analysiert wurde.
Im Vorfeld der Aufstellung der nationalen Haushaltspläne für das nächste Jahr nahm die Euro-Gruppe eine Erklärung zum haushaltspolitischen Kurs des Euro-Währungsgebiets für 2026 an.
Wir betonen, dass mit Ausnahme der Verteidigungsausgaben ein restriktiver haushaltspolitischer Kurs nach wie vor angemessen ist, und wir sind entschlossen, unsere mittelfristigen Pläne umzusetzen. Wir erwarten für 2026 einen weitgehend neutralen haushaltspolitischen Kurs im Euro-Währungsgebiet, und dies erscheint in unserem derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld insgesamt angemessen.
Die Euro-Gruppe hat auf der Grundlage der von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten jährlichen Überprüfung einen Gedankenaustausch über die internationale Rolle des Euro geführt.
Wir müssen in zentralen Politikbereichen – wie beispielsweise tiefe und liquide Kapitalmärkte, effiziente und widerstandsfähige Zahlungssysteme und glaubwürdige Institutionen – weitere Fortschritte erzielen. Sie werden die Stärke des Euro und damit letztlich das Wohlergehen unserer Gesellschaften fördern.
Die Euro-Gruppe hat einvernehmlich Paschal Donohoe, den irischen Minister der Finanzen, für eine dritte Amtszeit zu ihrem Präsidenten gewählt. Seine neue Amtszeit von zweieinhalb Jahren beginnt am 13. Juli 2025.
Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen für ihr Vertrauen und ihre Zuversicht danken. Das Euro-Währungsgebiet hat sich als sehr widerstandsfähig erwiesen. Meine Priorität für die nächste Amtszeit besteht darin, unseren gemeinsamen Währungsraum weiter zu stärken und konkrete Ergebnisse in unseren zentralen Arbeitsbereichen – von der Haushaltskoordinierung über den digitalen Euro bis hin zur Spar- und Investitionsunion – zu ermöglichen.
Die Ministerinnen und Minister haben den Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Rates über den Umrechnungskurs des Euro für Bulgarien geprüft. Die Beratungen fanden im Vorfeld der Billigung der letzten drei Rechtsakte durch den Rat „Wirtschaft und Finanzen“ (ECOFIN) statt, darunter die Verordnung, mit der es Bulgarien ermöglicht wird, den Euro ab dem 1. Januar 2026 als offizielle Währung zu verwenden.
Die Ministerrunde hat einen Gedankenaustausch über einige der noch offenen politischen Fragen bei den Verhandlungen über den digitalen Euro geführt.
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Euro-Gruppe“ gab den Ministerinnen und Ministern auch einen aktuellen Überblick über die laufenden Arbeiten. Der Ratsvorsitz unterrichtete die Euro-Gruppe über die für die kommenden Monate geplanten Beratungen.
Der heutige Austausch hat gezeigt, dass sich bei einigen Schlüsselthemen eine zunehmende politische Konvergenz abzeichnet. Es bestand großes Interesse daran, einen ausgewogenen und praktikablen Ansatz für den Verfügungsrahmen zu finden. Dies ist ein wichtiges Zeichen unseres Engagements für den digitalen Euro.
Im Zuge der Folgemaßnahmen zu der Erklärung der Euro-Gruppe vom März 2024 zur Zukunft der Kapitalmarktunion hat die Präsidentin der Europäischen Investitionsbank (EIB), Nadia Calviño, die laufenden Arbeiten und Initiativen der EIB im Zusammenhang mit der Kapitalmarktunion und der Spar- und Investitionsunion erläutert.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.