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Makroökonomische und haushaltspolitische Entwicklungen im Euro-Währungsgebiet
Die Euro-Gruppe beriet über die jüngsten makroökonomischen und haushaltspolitischen Entwicklungen im Euro-Währungsgebiet, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf haushaltsbezogenen Fragen lag. Damit wird der Weg für die Beratungen im Juli und die Erklärung zu den Aussichten für das Euro-Währungsgebiet, einschließlich des finanzpolitischen Kurses des Euro-Währungsgebiets, geebnet.
Überprüfung der Politik des Euro-Währungsgebiets durch den Internationalen Währungsfonds
Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, stellte die im Rahmen der jährlichen Konsultation des Fonds zur Politik des Euro-Währungsgebiets gezogenen Schlüsse vor und führte einen Gedankenaustausch mit den Ministerinnen und Ministern.
Im Rahmen des regelmäßigen Artikel-IV-Konsultationsprozesses überprüft der IWF die wirtschaftlichen Entwicklungen, konsultiert die politischen Entscheidungsträger des Euro-Währungsgebiets und gibt gezielte politische Empfehlungen ab.
Der neue lettische Minister Māris Kučinskis und der neue slowenische Minister Andrej Šircelj stellten die politischen Prioritäten ihrer jeweiligen neuen Regierungen vor.
Sitzung im inklusiven Format
Wirtschaftliche Sicherheit und Energieversorgungssicherheit in der EU
Ausgehend von der Präsentation von Kristalina Georgieva erörterte die Ministerrunde die strukturellen Herausforderungen und politischen Prioritäten im Zusammenhang mit der Stärkung der Energieversorgungssicherheit und der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit Europas.
Europa braucht eine Energiestrategie, mit der Kosten und Abhängigkeiten gleichermaßen reduziert werden. Die Stärkung der Energieverbundnetze, Investitionen in Netze und eine bessere Nutzung von heimischen Energiequellen sind daher Entscheidungen, die gemeinsam getroffen werden und die sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die wirtschaftliche Sicherheit verbessern.
Kyriakos Pierrakakis, Präsident der Euro-Gruppe
Technologische Souveränität Europas
Die Ministerinnen und Minister erörterten die wirtschaftliche Dimension der technologischen Souveränität Europas. David Eaves, Professor am University College London, wurde eingeladen, die Aussprache einzuleiten.
In Europa fehlt es nicht an Talenten, sondern es gibt Defizite bei der Expansionsfähigkeit von Unternehmen. Allzu oft bringt Europa Innovationen hervor, schafft es jedoch nicht, Weltmarktführer aufzubauen, die in der Lage sind, diese Innovationen vollständig zu vermarkten und damit zu expandieren.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.