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GAP: Gemeinsame Marktorganisation nach 2013

Was ändert sich an der gemeinsamen Marktorganisation?

Künftig wird die EU besser für Marktungleichgewichte und Krisen gerüstet sein. So dürften die Folgen extremer Marktstörungen oder extremer Preisschwankungen für die Landwirte mit dem überarbeiteten Instrumentarium abgeschwächt werden. Bei Krisen, etwa einem EHEC-Ausbruch, kann die Kommission neue Sofortmaßnahmen ergreifen.

Die Schulobst- und Schulmilchprogramme laufen weiter, wobei die Mittel für das Schulobstprogramm aufgestockt werden.

Die Zuckerquoten werden bis 2017 abgeschafft. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Zuckererzeuger auf dem Weltmarkt steigern und gleichzeitig den Zuckererzeugern der Entwicklungsländer bessere Zugangschancen zum EU-Markt eröffnen.

Die Reform stärkt auch die Verhandlungsposition der Landwirte gegenüber der Lebensmittelindustrie und den Supermarktketten: Sie können ihre Kräfte besser bündeln, indem sie sich zu Erzeugerorganisationen und Branchenverbänden zusammenschließen. Hierdurch dürften sie langfristig nachhaltige Gewinnspannen erzielen.