Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch beim Rat
Die beste Vorbereitung für Ihr Vorstellungsgespräch
Bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch sollten Sie sich zunächst Gedanken über die Einleitung Ihrer Vorstellung machen. Man wird Sie bitten, sich kurz selbst zu präsentieren. Bereiten Sie daher eine kurze, aber überzeugende Vorstellung vor, in der Sie Ihre Motivation für die Stelle betonen.
Lesen Sie sich die Stellenbeschreibung sorgfältig durch, wenn Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, um sich einen Überblick über die konkreten Anforderungen zu verschaffen.
Konzentrieren Sie sich auf die angeführten Kompetenzen und Qualifikationen, da diese als Richtschnur für die Fragen dienen, die Ihnen gestellt werden können. Denken Sie an Beispiele aus Ihren beruflichen Erfahrungen, die diese Kompetenzen belegen.
Was ist die STAR-Methode?
Der Rat verfolgt bei Vorstellungsgesprächen einen kompetenzbasierten Ansatz, und benutzt für die Bewertung der Bewerberinnen und Bewerber die STAR-Methode (STAR steht für „Situation“, „Task“ (Aufgabe), „Action“ (Handlung) und „Result“ (Ergebnis)). Strukturieren Sie Ihre Antworten nach dieser Methode, um klare und prägnante Beispiele zu formulieren, die Ihre Kompetenzen eindrucksvoll belegen.
Situation: beschreiben Sie den Kontext, in dem Sie sich befanden, als Sie Ihre Aufgabe erfüllt haben oder vor einer Herausforderung standen
Task: beschreiben Sie die konkrete Aufgabe oder Herausforderung
Action: beschreiben Sie, was genau Sie getan haben, um die Aufgabe oder die Herausforderung zu bewältigen
Result: beschreiben Sie das Ergebnis Ihrer Handlung, und – idealerweise in Zahlen – welche positiven Auswirkungen diese hatte und was Sie daraus gelernt haben.
Was Sie bei Ihrem Vorstellungsgespräch erwarten sollten
Vorstellungsgespräche werden gemeinsam von der künftigen Abteilung, einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Personalabteilung und – bei unbefristeten Stellen – einem Mitglied der Personalvertretung geführt. Die Entscheidung über die Einstellung einer Bewerberin oder eines Bewerbers wird von diesem Gremium gemeinsam getroffen.
Die Mitglieder des Gremiums verwenden eine Bewertungstabelle, die auf den in der Stellenausschreibung festgelegten Stellenanforderungen beruht. Die Tabelle trägt zur Objektivität bei und hält die Beobachtungen des Gremiums detailliert fest.
Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten dieselben Fragen. Dadurch stellt der Rat sicher, dass alle Bewerberinnen und Bewerber gleich behandelt werden.
Ein Vorstellungsgespräch dauert in der Regel zwischen 40 und 45 Minuten.
Die Struktur des Vorstellungsgesprächs
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1
Einleitung
Das Gremium wird zuerst die Struktur des Gesprächs erläutern und genauere Angaben über die betreffenden Stelle machen.
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2
Motivation
Man wird Sie bitten, sich vorzustellen, dabei die Aspekte Ihrer Erfahrung und Ihrer Ausbildung zu nennen, die für die Stelle relevant sind, und zu erklären, warum Sie sich für diese Stelle interessieren und welchen Beitrag Sie leisten könnten.
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3
Fachwissen
Als nächstes werden Ihnen einige Fragen gestellt, mit denen das Gremium bewertet, ob Sie das nötige Fachwissen besitzen und/oder über die Fähigkeit verfügen, es sich anzueignen.
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4
Allgemeine Kompetenzen
Anschließend folgen zwei bis vier kompetenzbasierte Fragen, mit denen geprüft wird, ob Sie die für die Stelle benötigten allgemeinen Kompetenzen und Fähigkeiten verfügen.
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5
Fragen
Zum Schluss haben Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Sechs Tipps für ein erfolgreiches Gespräch
Merken Sie sich die folgenden Tipps, um einen guten Eindruck zu hinterlassen:
1. Hören Sie aufmerksam zu: Unterbrechen Sie Ihr Gegenüber nicht. Hören Sie sich die Fragen und alle Informationen vollständig an.
2. Fragen Sie nach: Wenn eine Frage unklar ist, bitten Sie höflich um mehr Informationen, bevor Sie antworten. Das zeigt Ihr Interesse und stellt sicher, dass Ihre Antwort relevant ist.
3. Bleiben Sie professionell: Bleiben Sie professionell im Umgang mit dem Gremium und vermeiden Sie einen allzu vertrauten Tonfall.
4. Fassen Sie sich kurz: Lange Antworten können kontraproduktiv sein. Halten Sie Ihre Antworten kurz und stützen Sie sich auf einschlägige Beispiele.
5. Seien Sie ehrlich bei Ihren Schwächen: Antworten Sie offen, wenn man Sie auf Ihre Schwächen anspricht, und schildern Sie eine Arbeitssituation, in der Sie sich verbessert haben und welche Schritte Sie diesbezüglich unternommen haben.
6. Studieren Sie das Gespräch nicht ein: So wichtig Vorbereitung auch ist – vermeiden Sie es, Ihre Antworten auswendig zu lernen. Es ist wichtig, dass Sie wie Sie selbst klingen.
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