Energiekrise: drei auf EU-Ebene koordinierte Maßnahmen zur Verringerung der Energiekosten
Die Energiepreise erreichten 2022 ihren historischen Höchststand, insbesondere infolge der ungerechtfertigten Invasion Russlands in die Ukraine und des Einsatzes von Gaslieferungen als Waffe.
Der Großhandelspreis für Strom im EU-Binnenmarkt hängt direkt mit dem Preis von Gas zusammen, das größtenteils importiert wird. Die gezielte Verringerung der Gaslieferungen durch Russland war die Hauptursache für den drastischen Anstieg der Gaspreise in der EU. Dies wirkte sich auf den Preis des in Gaskraftwerken erzeugten Stroms und die Strompreise insgesamt aus.
Die EU-Länder verabschiedeten eine Dringlichkeitsverordnung, um den hohen Preisen entgegenzuwirken und den von der Energiekrise am stärksten betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu helfen.
Die Vorschriften wurden im Oktober 2022 von den EU-Energieministerinnen und -ministern im Rat rasch angenommen. Die Verordnung galt vom 1. Dezember 2022 bis zum 31. März 2023.
Die Infografik zeigt die 2022 angenommenen Vorschriften.