Nothilfe-Treuhandfonds der EU für Afrika
Finanzierung
Der Nothilfe-Treuhandfonds der EU (EUTF) für Afrika hat über 5 Mrd. € zugesagt. Bislang wurden 4,9 Mrd. € für 251 Programme bewilligt.
Wer bekommt wie viel?
26 Partnerländer in 3 Regionen Afrikas:
- Sahelzone und Tschadsee-Becken: Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Côte d’Ivoire, Gambia, Ghana, Guinea, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria und Senegal (2,21 Mrd. €)
- Horn von Afrika: Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan, Tansania und Uganda (1,81 Mrd. €)
- Nordafrika: Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten (907 Mio. €)
Ziele
- Größere Chancen in den Bereichen Wirtschaft und Beschäftigung
- Stärkere Resilienz der Bevölkerung
- Bessere Migrationssteuerung
- Bessere Regierungsführung und Konfliktprävention
Ergebnisse
- 127 800 Arbeitsplätze werden geschaffen
- 668 500 Menschen werden bei der Suche nach Erwerbsmöglichkeiten unterstützt
- 9,5 Millionen Menschen erhalten grundlegende Sozialdienste
- 4,4 Millionen Menschen erhalten Ernährungshilfe
- 509 000 Migrantinnen und Migranten auf der Durchreise und Vertriebene werden geschützt
- 2 Millionen Menschen werden mit der Informationskampagne zu den Gefahren im Zusammenhang mit der Migration erreicht
- 2 100 Opfer von Menschenhandel werden unterstützt
- 1,9 Millionen Menschen nehmen an Tätigkeiten im Bereich Konfliktverhütung und Friedenskonsolidierung teil
Quelle: Europäische Kommission (Stand: Januar 2022)
Der Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika wurde von den europäischen und afrikanischen Partnern auf dem Gipfeltreffen zu Migrationsfragen in Valletta im November 2015 ins Leben gerufen.