Ein Strategischer Kompass für die EU
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Strategischen Kompass:
Ein Strategischer Kompass für die EU
Der Strategische Kompass bietet eine stärkere Orientierung und eine gemeinsame Vision für die Bemühungen der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung in den nächsten 5 bis 10 Jahren.
Dies ist ein Quantensprung.
- Eine unsichere globale Ordnung
- Bedrohungsanalyse
- Strategischer Kompass der EU
- Strategie – Aktionsplan
Ziele
bei gemeinsamen Bedrohungen mit Partnern zusammenarbeiten
in Fähigkeiten und Technologien investieren
in Krisenzeiten schnell und entschlossen handeln
gegen Bedrohungen absichern und EU-Bürgerinnen und -Bürger schützen
VIER SÄULEN
MIT PARTNERN ZUSAMMENARBEITEN
- mehr maßgeschneiderte Ansätze für Sicherheit und Verteidigung
- verstärkte Zusammenarbeit mit den VN, der NATO, der OSZE (1), der AU (2) und dem ASEAN (3)
- einem neuen Forum für Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaften, um multilaterale, regionale und bilaterale Partner zusammenzubringen
INVESTIEREN
- neuer Schwerpunkt auf der gemeinsamen Entwicklung von Fähigkeiten der nächsten Generation
- zusätzliche Anreize, um gemeinsame Investitionen der Mitgliedstaaten in gemeinsame Projekte und die gemeinsame Beschaffung anzuregen
- Schaffung eines Innovationszentrums für den Verteidigungsbereich innerhalb der Europäischen Verteidigungsagentur
- Austausch über die nationalen Ziele der Mitgliedstaaten für höhere und verbesserte Verteidigungsausgaben
HANDELN
- 5000 Einsatzkräfte für eine Schnelleingreifkapazität der Europäischen Union
- 200 vollständig ausgerüstete Experten für GSVP-Missionen, die innerhalb von 30 Tagen entsendet werden können, auch in komplexe Umgebungen
- regelmäßige Übungen zur weiteren Festigung der gegenseitigen Unterstützung im Fall eines bewaffneten Angriffs
- ein neuer Aktionsplan zur militärischen Mobilität
ABSICHERN
- eine überarbeitete EU-Bedrohungsanalyse bis Ende 2022
- ein neues hybrides EU-Instrumentarium für eine koordinierte Reaktion auf hybride Kampagnen
- eine neue EU-Weltraumstrategie für Sicherheit und Verteidigung
- ein gestärktes Satellitenzentrum der EU, um eigenständige Kapazitäten der EU für Geodaten auszubauen
- sicherer Zugang zu strategischen Bereichen: Hohe See, Weltraum, Cyberraum und Luftraum
Weltraum:
- uneingeschränkte Nutzung des globalen Positionierungssystems Galileo und der Beobachtungskapazitäten im Rahmen von Copernicus zur Unterstützung der GSVP-Missionen und ‑Operationen
- eine EU-Kapazität im Weltraum für eine sichere staatliche Satellitenkommunikation
Luftraum: einen freien und sicheren europäischen Zugang zum Luftraum gewährleisten
Cyberraum:
- EU-Streitkräfte und militärische Infrastruktur gegen Cyberangriffe schützen und verteidigen
- Weiterentwicklung der Cyberabwehrpolitik der EU
Maritime Sicherheit: die maritime Präsenz der EU in der EU und darüber hinaus verstärken
Hohe See:
- EU-Marineoperationen stärken und ausbauen
- das Konzept der koordinierten maritimen Präsenzen auf andere Bereiche ausweiten
OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) (2) AU Afrikanische Union; (3) ASEAN Verband südostasiatischer Nationen; (4) GSVP Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik.