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  • Euro-Gipfel

Euro-Gipfel, 27. Oktober 2023

Wichtigste Ergebnisse

Auf dem Euro-Gipfel, der im inklusiven Format stattfand, standen die wirtschaftliche und finanzielle Lage in der EU im Mittelpunkt.

Die EU-Führungsspitzen erörterten auch die Koordinierung der Haushaltspolitik, die Bankenunion und den digitalen Euro.

Aufnahmen aus dem Sitzungssaal des Euro-Gipfels

Wirtschaftsprognose

Wir sind nach wie vor geeint in unserer unerschütterlichen Entschlossenheit, die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaften zu erhöhen. Erklärung des Euro-Gipfels (Treffen im inklusiven Format)

Die EU-Führungsspitzen erklärten, dass sich unsere Volkswirtschaften angesichts zahlreicher wirtschaftlicher Schocks als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen und ihr Wachstum – wenn auch mit weniger Dynamik – fortgesetzt haben. Sie unterstrichen, dass

  • die Inflation ein Anlass für Besorgnis ist, und
  • es von entscheidender Bedeutung ist, dass die Inflation weiter reduziert wird.

Sie betonten ferner, dass Vorschriften für die Koordinierung der nationalen Haushaltspolitik für die Wirtschafts- und Währungsunion und für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Euro-Währungsgebiets und der EU als Ganzes von wesentlicher Bedeutung sind.

Die Führungsspitzen nahmen das Schreiben des Präsidenten der Euro-Gruppe, Paschal Donohoe, vom 20. Oktober 2023 zur Kenntnis und ersuchten die Euro-Gruppe, die wirtschaftlichen Entwicklungen weiterhin aufmerksam zu verfolgen.

Kapital- und Finanzmärkte

Die Führungsspitzen nahmen die laufenden Arbeiten zur Kenntnis, die die Euro-Gruppe in Bezug auf die Zukunft der europäischen Kapital- und Finanzmärkte leistet, darunter:

  • die Erhöhung von Investitionen des Privatsektors
  • die Mobilisierung von Mitteln für gemeinsame Herausforderungen
  • die Übernahme der Führungsrolle beim grünen und beim digitalen Wandel

Sie werden die Fortschritte auf dem nächsten Euro-Gipfel im März 2024 überprüfen.

Bankenunion

Der Bankensektor der EU ist widerstandsfähig, und die Kapital- und Liquiditätslage ist gut und die Bankenunion hat die Widerstandsfähigkeit des EU-Bankensystems erheblich gestärkt.

Vor diesem Hintergrund forderten die EU-Führungsspitzen weitere Anstrengungen zur Vollendung der Bankenunion im Einklang mit der Erklärung der Euro-Gruppe vom 16. Juni 2022.

Digitaler Euro

Die Führungsspitzen nahmen die jüngsten Fortschritte bei den Arbeiten zum digitalen Euro zur Kenntnis, darunter den Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Paket zur einheitlichen Währung und den Beschluss der Europäischen Zentralbank, zur nächsten Phase ihrer Sondierungsarbeiten überzugehen.

Sie werden die Fortschritte beim digitalen Euro regelmäßig überprüfen.

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