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Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 trat die Euro-Gruppe per Videokonferenz zusammen.
Wichtigste Ergebnisse
Auf Einladung der Mitglieder des Europäischen Rates vom 17. März hat die Euro-Gruppe weitere politische Maßnahmen gegen die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise erörtert.
Die Regierungen und Institutionen in der EU ergreifen entscheidende Maßnahmen. Erstens ist eine klare Steigerung bei unserer fiskalischen Reaktion zu verzeichnen. In nur einer Woche hat sich der Gesamtbetrag der haushaltspolitischen Maßnahmen auf nationaler Ebene verdoppelt und wird nun auf 2 % des BIP veranschlagt. Bei den Liquiditätshilferegelungen zugunsten der Unternehmen sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist eine Steigerung von 10 % auf mehr als 13 % des BIP erfolgt. Zweitens werden auf europäischer Ebene koordinierte Maßnahmen ergriffen, die die nationalen Anstrengungen ergänzen. Drittens haben wir Beratungen über zusätzliche Formen der Unterstützung eingeleitet, mit der die Krisenbewältigung gestärkt und die Erholung der Wirtschaft vorbereitet werden sollen.
Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe
Der Präsident der Euro-Gruppe wird den Mitgliedern des Europäischen Rates auf ihrer nächsten Videokonferenz am 26. März Bericht erstatten.
Es gibt breite Unterstützung dafür, eine Pandemiekrisenhilfe auf der Grundlage eines bestehenden vorsorglichen ESM-Instruments wie der Kreditlinie mit erweiterten Bedingungen (ECCL) zu prüfen. Dies würde eine zusätzliche Verteidigungslinie für den Euro darstellen und als eine Versicherung zum Schutz vor dieser wachsenden Krise dienen.
Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.