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Die Euro-Gruppe erörterte den Entwurf einer Empfehlung des Rates für die Wirtschaftspolitik des Euro-Währungsgebiets im Jahr 2026, die am nächsten Tag auf der Tagung des Rates „Wirtschaft und Finanzen“ gebilligt werden sollte.
Die Ministerinnen und Minister führten einen Gedankenaustausch über den Sachstand sowie mögliche politische Maßnahmen zur Stärkung der internationalen Rolle des Euro mit dem Ziel, die europäische Währungssouveränität zu fördern.
Die internationale Rolle des Euro hängt in hohem Maße von den Fortschritten in den Bereichen ab, die derzeit Priorität in der Euro-Gruppe haben, etwa der Spar- und Investitionsunion und der Entwicklung des digitalen Finanzwesens.
Ernennung eines neuen Vorsitzenden der Arbeitsgruppe „Euro-Gruppe“
Die Euro-Gruppe beschloss, Herrn Tuomas Saarenheimo für eine vierte Amtszeit von zwei Jahren (mit Beginn am 1. April 2026) zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe „Euro-Gruppe“ wiederzuernennen.
Globale Ungleichgewichte vor dem Hintergrund geoökonomischer Risiken
Im inklusiven Format (d. h. mit Ministerinnen und Ministern aus Ländern innerhalb und außerhalb des Euro-Währungsgebiets) führte die Euro-Gruppe einen Gedankenaustausch über globale Ungleichgewichte vor dem Hintergrund der derzeitigen geoökonomischen Risiken. Der Finanzminister Kanadas, François-Philippe Champagne, nahm als Gast an den Beratungen teil. Professor Hélène Rey, Vorsitzende der unabhängigen wissenschaftlichen Sachverständigengruppe der G7 zu globalen Ungleichgewichten, führte in das Thema ein.
Die EU steht nicht im Zentrum globaler Ungleichgewichte. Es ist allerdings in ihrem Interesse, dass sie nachhaltig bleiben. Zu diesem Thema hatte ich einen guten Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen und unserem Gast François-Philippe Champagne, dem kanadischen Finanzminister“, so Präsident Pierrakakis.
Kyriakos Pierrakakis, Präsident der Euro-Gruppe
Sonstiges
Deutschland informierte die Euro-Gruppe über eine neue Initiative, die von sechs EU-Mitgliedstaaten eingeleitet wurde.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.