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Makroökonomische und haushaltspolitische Entwicklungen
Die Ministerinnen und Minister wurden über die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Aussichten, insbesondere in Bezug auf die Inflation, unterrichtet.
Ihrerseits berichteten sie der Euro-Gruppe über ihre jüngsten haushaltspolitischen Beratungen.
Herausforderungen für das Euro-Währungsgebiet in einem sich wandelnden globalen Kontext
Die Ministerinnen und Minister setzten die Beratungen über die Herausforderungen fort, die sich dem Euro-Währungsgebiet stellen, und stützten sich dabei auf die Erklärung der Euro-Gruppe vom November 2024.
Dabei nahmen sie geopolitische und technologische Entwicklungen in den Blick und berücksichtigten die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.
Zur Beratung standen ferner die politischen Prioritäten im Vorfeld der Empfehlungen für das Euro-Währungsgebiet 2026.
Koordinierung der Haushaltspolitik in der Euro-Gruppe
Die Ministerinnen und Minister vereinbarten, welche Rolle die Euro-Gruppe bei der haushaltspolitischen Koordinierung im Euro-Währungsgebiet spielen soll.
Sonstiges
Der neue litauische Minister Kristupas Vaitiekūnas stellte die politischen Prioritäten der neuen Regierung vor.
Sitzung im Format „Bankenunion“
Im Rahmen ihrer halbjährlichen Berichte informierten die Vorsitzenden des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus und des Einheitlichen Abwicklungsausschusses die Ministerinnen und Minister der Länder, die an der Bankenunion teilnehmen.
Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Banken ist nach wie vor entscheidend. An diesem Grundsatz wollen wir mit hohen Standards für die Finanzstabilität festhalten, indem wir Vereinfachungsmaßnahmen sorgfältig prüfen und Wege finden, unsere Banken darin zu bestärken, in ihr langfristiges Wachstum zu investieren, insbesondere vor dem Hintergrund einer immer schnelleren Digitalisierung.
Die Zukunft des digitalen Finanzwesens: digitaler Euro und Stablecoins
Die Europäische Zentralbank informierte die Ministerrunde über den Beschluss des EZB-Rates, das Projekt des digitalen Euro voranzubringen.
Anschließend fand ein Gedankenaustausch über das weitere Vorgehen in Bezug auf Stablecoins statt.
Die globale Lage wandelt sich rasch, wenn es um Zahlungen und das digitale Finanzwesen geht. Wir müssen die Entwicklungen bei Stablecoins weiter beobachten und die Chancen und Risiken, die mit ihrer schnellen Verbreitung einhergehen, besser verstehen. Ich beabsichtige, Arbeiten dazu einzuleiten und das Thema in den nächsten Monaten erneut zur Beratung zu stellen.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.