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Die Euro-Gruppe hat heute den griechischen Wirtschafts- und Finanzminister Kyriakos Pierrakakis im Einklang mit dem Verfahren in Protokoll Nr. 14 der EU-Verträge zum Präsidenten der Euro-Gruppe gewählt.
Kyriakos konstruktive Beiträge zu unserer Arbeit wurden von den Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt. Ich bin davon überzeugt, dass er auch als Präsident der Euro-Gruppe ausgezeichnete Arbeit leisten wird, und ich wünsche ihm viel Erfolg in seiner neuen Position.
Makis Keravnos, amtierender Präsident der Euro-Gruppe
Der neue Präsident wird sein Amt am 12. Dezember 2025 antreten. Die Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre.
Die erste Sitzung der Euro-Gruppe unter dem Vorsitz von Kyriakos Pierrakakis ist derzeit für den 19. Januar 2026 geplant.
Die Euro-Gruppe hat eine Bestandsaufnahme der jüngsten makroökonomischen Entwicklungen vorgenommen und einen Gedankenaustausch mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Politik des Euro-Währungsgebiets geführt.
Bewertung der Übersichten über die Haushaltsplanung der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets sowie der allgemeinen Haushaltslage und ‑aussichten des Euro-Währungsgebiets
Die Ministerinnen und Minister haben die Haushaltslage und -aussichten im Euro-Währungsgebiet erörtert und die wirtschaftliche und haushaltspolitische Lage seiner Mitgliedstaaten überprüft.
Die Übersichten über die Haushaltsplanung sind ein Eckpfeiler unserer haushaltspolitischen Koordinierung. Bei unseren Beratungen über die Pläne haben wir unser starkes Engagement für solide öffentliche Finanzen bei gleichzeitiger Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums bekräftigt.
Makis Keravnos, amtierender Präsident der Euro-Gruppe
Als Grundlage für die Aussprache dienten die Stellungnahmen der Europäischen Kommission zu den Übersichten über die Haushaltsplanung der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets sowie die Mitteilung der Kommission über das Europäische Semester 2026.
Das Ergebnis der Beratungen ist in einer Erklärung der Euro-Gruppe wiedergegeben.
Die Euro-Gruppe hat das Verfahren zur Ernennung eines Nachfolgers für den Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank Luis de Guindos eingeleitet, dessen Mandat Ende Mai 2026 endet.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.