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Rat "Bildung, Jugend, Kultur und Sport" (Bildung), 08.11.2019, 8. November 2019
Wichtigste Ergebnisse
Bildung
Die Finanz- und die Bildungsministerinnen und -minister führten auf der Grundlage eines Diskussionspapiers des Vorsitzes eine Orientierungsaussprache über das Thema "Eine starke wirtschaftliche Basis für Europa: Streben nach Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der allgemeinen und beruflichen Bildung". Dies war die erste Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch der Ministerinnen und Minister für Finanzen sowie für Bildung über die Bedeutung des Humankapitals als Grundlage für Wohlstand in Europa. Bei den Beratungen wurde betont, dass der Europäische Rat bestrebt ist, die Investitionen in die Kompetenzen und die Ausbildung der Menschen aufzustocken.
Allgemeine und berufliche Bildung gehören zu den sinnvollsten Investitionen, die eine Gesellschaft tätigen kann. Investitionen in Bildung fördern Wohlstand, Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum. Um Europa stärker zu machen, müssen wir gewährleisten, dass jede und jeder zeitlebens Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung hat.
Li Andersson, finnische Bildungsministerin
Beim Mittagessen erörterten die Bildungsministerinnen und -minister das Thema frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung.
Der Rat verabschiedete Schlussfolgerungen zur “Schlüsselrolle, die den Strategien für lebenslanges Lernen dabei zukommt, die Gesellschaften zur Bewältigung des technologischen und ökologischen Wandels zu befähigen, um inklusives und nachhaltiges Wachstum zu fördern“.
Die Ministerinnen und Minister verabschiedeten eine Entschließung zur Weiterentwicklung des europäischen Bildungsraums. Darin geht es um die Rolle zukunftsorientierter Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung im Kontext der laufenden Beratungen über die Zukunft Europas sowie die Umsetzung der neuen Strategischen Agenda 2019-2024, die der Europäische Rat im Juni 2019 angenommen hat.
Künstliche Intelligenz in der allgemeinen und beruflichen Bildung
Die Ministerinnen und Minister erörterten die Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) in der allgemeinen und beruflichen Bildung; dabei stützten sie sich auf ein Diskussionspapier des Vorsitzes.
Die slowenische Delegation informierte die Ministerinnen und Minister über ihren Vorschlag, das Internationale Forschungszentrum für künstliche Intelligenz unter der Schirmherrschaft der UNESCO einzurichten.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.