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  • Internationales Gipfeltreffen

Gipfeltreffen EU-Südafrika, 20. November 2025

Wichtigste Ergebnisse

Präsident Costa und Präsidentin von der Leyen trafen am Rande des – erstmalig auf afrikanischem Boden stattfindenden – G20-Gipfels in Johannesburg mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa zusammen.

Unsere Partnerschaft beruht auf gemeinsamen Werten, gegenseitigem Respekt und dem Bekenntnis zu Demokratie, Multilateralismus und einer gerechteren, nachhaltigeren Welt.

Präsident Costa

Die drei Führungsspitzen überprüften die Fortschritte, die hinsichtlich der auf dem 8. Gipfeltreffen EU-Südafrika vom März 2025 vereinbarten wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Ziele erreicht wurden.

Beide Seiten verpflichteten sich, ihre Anstrengungen zur Lösung der noch offenen Fragen deutlich zu verstärken, um den gemeinsamen Wohlstand basierend auf den Grundsätzen der Gleichheit und des beiderseitigen Nutzens zu fördern.

Gemeinsame Presseerklärung EU-Südafrika

Am Ende der Tagung gaben sie eine gemeinsame Presseerklärung ab.

Präsident Costa, Präsident Ramaphosa und Präsidentin von der Leyen stehen vor Flaggen der EU und Südafrikas.
Präsident Costa, Präsident Ramaphosa und Präsidentin von der Leyen

Auswärtige Angelegenheiten und Multilateralismus

Die Führungsspitzen bekräftigten ihr Engagement für einen gerechten, umfassenden und dauerhaften Frieden in der Ukraine und in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Sie betonten ferner die Bedeutung des Multilateralismus, die zentrale Rolle der Charta der Vereinten Nationen sowie ihre Unterstützung für einen erneuerten globalen Finanzierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung.

Wir brauchen heute mehr denn je starke multilaterale Plattformen und Institutionen, eine regelbasierte Ordnung, einen offenen Dialog und eine globale Zusammenarbeit, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.

Präsident Costa

Bilaterale Beziehungen

Die Staats- und Regierungschefs begrüßten die Unterzeichnung

  • der Partnerschaft für sauberen Handel und Investitionen zwischen der EU und Südafrika, die neue Möglichkeiten für Handel und Investitionen schaffen wird;
  • der Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft für nachhaltige Wertschöpfungsketten von Mineralien und Metallen.

Bei ihrem Treffen konnten die Führungsspitzen zudem

  • das Abkommen zur Erleichterung der bilateralen Kumulierung von Batterien würdigen;
  • ihre Zusage bekräftigen, den bilateralen Handel mit Tieren, Pflanzen und den daraus gewonnenen Erzeugnissen zu erleichtern.

Beide Seiten haben im September 2025 den Energiedialog zwischen Südafrika und der EU eingeleitet und vereinbart, den Dialog im Jahr 2026 auf Ministerebene zu führen.

Darüber hinaus kündigte die EU als Teil der Umsetzung des Global-Gateway-Investitionspakets für Südafrika fünf Projekte in Höhe von fast 12 Mrd. € an.

Eine Erdkugel, auf der die EU und Südafrika zu sehen sind, und die EU blau und Südafrika rot hervorgehoben sind.
Handelsbeziehungen der EU zu Südafrika

Handelsbeziehungen der EU zu Südafrika

Hintergrundinformationen

Beziehungen EU-Südafrika

Die strategische Partnerschaft zwischen der EU und Südafrika besteht seit 2007.

Regelmäßig finden Treffen auf hoher Ebene statt, darunter 20 verschiedene sektorale Dialoge, ein jährlicher Menschenrechtsdialog, politische Dialoge auf Ministerebene und der Gemeinsame Kooperationsrat.

Jüngstes Treffen

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die mit der Zunahme von Populismus und geopolitischer Instabilität einhergehen, bot das 8. Gipfeltreffen EU-Südafrika vom März 2025 die Gelegenheit, die Partnerschaft der EU mit Südafrika, einem strategischen Partner, zu intensivieren.

Die Führungsspitzen befassten sich mit den dringendsten globalen und regionalen Angelegenheiten und erörterten, wie die Zusammenarbeit zwischen der EU und Südafrika in einer Vielzahl von Sektoren weiter ausgebaut werden kann.

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Presseinfos

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Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

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Letzte Überprüfung: 25. November 2025