Skip to content
  • Rat (Landwirtschaft und Fischerei)

Rat „Landwirtschaft und Fischerei“, 24. März 2025

Wichtigste Ergebnisse

Landwirtschaft

Vision für Landwirtschaft und Ernährung

Die Europäische Kommission erläuterte ihre Vision für Landwirtschaft und Ernährung. Im Anschluss führte der Rat einen Gedankenaustausch dazu.

Insgesamt begrüßten die Mitgliedstaaten die Vision – insbesondere, dass die Landwirtschaft darin als strategischer Sektor hervorgehoben wird und dass betont wird, wie wichtig es ist, die Berufswahl „Landwirtschaft“ künftiger Generationen zu fördern. Begrüßt wurde auch, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors und die Gewährleistung angemessener und fairer Einkommen für Landwirte einen Schwerpunkt bilden.

<p><em>Czesław Siekierski, polnischer Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung</em></p>

Wir unterstützen die in der Vision für Landwirtschaft und Ernährung dargelegten Ziele voll und ganz, insbesondere den Schwerpunkt, den Agrar- und Lebensmittelsektor wettbewerbsfähiger, widerstandfähiger und für künftige Generationen von Landwirten attraktiver zu machen. Nun ist es an der Zeit, diese Vision Realität werden zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir einen angemessenen und gesonderten Haushalt für die Gemeinsame Agrarpolitik, der auf zwei Säulen beruht. Der Rat ist fest entschlossen, diese wichtige Arbeit voranzubringen. Neben den Beratungen auf Ministerebene streben wir auch einen intensiven Dialog mit den Landwirtschaftsverbänden an – wenn es um die Landwirtschaft geht, geht es nicht ohne die Landwirte.

<p><em>Czesław Siekierski, polnischer Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung</em></p>

Czesław Siekierski, polnischer Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Die Ministerinnen und Minister betonten, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) müsse über einen angemessenen und gesonderten Haushalt verfügen, der auf zwei Säulen beruht. Wichtig sei auch, die ländlichen Gebiete weiter zu unterstützen. Mehrfach wurde hervorgehoben, wie wichtig es sei, unlauteren Wettbewerb im internationalen Handel zu verhindern. Unlautere Handelspraktiken müssten bekämpft werden.

Allgemein einig war sich der Rat über die Bedeutung, die dem Bürokratieabbau und der Vereinfachung politischer Maßnahmen zukommt. Als weitere entscheidende Prioritäten galten mehr Innovation und die Förderung neuer Technologien im Agrar- und Lebensmittelsektor sowie die Gewährleistung eines Gleichgewichts zwischen ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. In diesem Zusammenhang begrüßten mehrere Ministerinnen und Minister einen stärker anreizbasierten Ansatz, um den Übergang zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft zu fördern.

Während einige Delegationen Ideen zu möglichen neuen Einkommensquellen für Landwirte (unter anderem durch die Bioökonomie) vorbrachten, betonten diverse andere, die GAP müsse den Landwirten ein Grundeinkommen sichern.

In ihrer am 19. Februar 2025 veröffentlichten Vision konzentriert sich die Kommission auf vier Schwerpunktbereiche: die Attraktivität der Landwirtschaft für künftige Generationen, die Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors, die Zukunftsfähigkeit des Sektors sowie die Förderung fairer Lebens- und Arbeitsbedingungen in ländlichen Gebieten.

Informelles Mittagessen – Zukunft der Gemeinsamen Fischereipolitik

Beim Mittagessen sprachen die für Fischerei zuständigen Ministerinnen und Minister über die Zukunft der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP).

Hintergrund sind neben der laufenden Evaluierung der GFP die umfassenderen Vereinfachungsziele der Europäischen Kommission. Erörtert wurde auch der bevorstehende Europäische Pakt für die Meere als Teil der umfassenderen Vision für eine wiederstands- und wettbewerbsfähige, nachhaltige europäische Fischerei und Aquakultur mit einer Perspektive bis 2040.

Sonstiges

Unter „Sonstiges“ wurden folgende Themen angesprochen:

Ernährung und Landwirtschaft (Hintergrundinformationen)

Ernährung und Landwirtschaft (Hintergrundinformationen)

Dossiers

Vorbereitungsdokumente

Pressemitteilungen

Presseinfos

Ansprechpartner für Journalisten

Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.

Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Sonstige Tagungen: Rat (Landwirtschaft und Fischerei)

Weitere Tagungen

Letzte Überprüfung: 25. März 2025