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Videokonferenz der Ministerinnen und Minister für europäische Angelegenheiten, 24.3.2020, 24. März 2020
Wichtigste Ergebnisse
Die Ministerinnen und Minister führten einen Gedankenaustausch über die Erweiterungspolitik und den Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess, wobei Albanien und die Republik Nordmazedonien im Mittelpunkt standen.
Sie erzielten eine politische Einigung über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit beiden Ländern.
Mit der heutigen politischen Einigung über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und der Republik Nordmazedonien werden die intensiven Reformbemühungen dieser beiden Länder anerkannt. Beide haben die klare politische Entschlossenheit gezeigt, auf ihrem Weg in die Europäische Union voranzukommen. Der Weg zum Beitritt ist lang. Wenn jedoch echte und nachhaltige Fortschritte bei der Erfüllung der Beitrittskriterien erzielt werden, bringt das die Partner im westlichen Balkan näher an die EU heran. Ich bin sehr zufrieden, dass eine neue Phase im EU-Beitrittsprozess Albaniens und Nordmazedoniens während des kroatischen Ratsvorsitzes eingeleitet wurde, für den die europäische Perspektive des westlichen Balkans ein wichtiges Anliegen darstellt.
Andreja Metelko-Zgombić, kroatische Staatssekretärin für europäische Angelegenheiten
Nach der Videokonferenz wurde ein schriftliches Verfahren für die förmliche Annahme von Schlussfolgerungen des Rates eingeleitet. Die Schlussfolgerungen wurden am Mittwoch, dem 25. März, angenommen. Der Rat nahm ferner zwei begleitende Erklärungen an, und die Kommission gab eine Erklärung ab.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.