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Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ entwickelt und fördert EU-Initiativen zur Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung, zur Einbeziehung junger Menschen, zur Unterstützung von Kultur und Kreativität sowie zur Förderung des Sports.

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, um die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung zu verbessern, das Engagement junger Menschen zu stärken, die Kultur- und Kreativwirtschaft und den audiovisuellen und Mediensektor zu stärken sowie die Teilnahme an Sport und körperlicher Aktivität zu fördern.

Die politischen Fragen, die im Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ erörtert werden, fallen größtenteils in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten.

Collage mit einer grauen Ballerina in einem Tutu, umgeben von offenen Büchern, einem bunten Kreisdiagramm, Zahlen und Buchstaben.

Die Arbeitsbereiche des Rates „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“

Der Rat arbeitet daran, die Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in der gesamten EU zu verbessern und stützt sich dabei auf gemeinsam vereinbarte Prioritäten wie die Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität für alle.

Der Rat unterstützt einen dynamischen Kultursektor und setzt sich dafür ein, die Medienfreiheit zu gewährleisten und die kulturelle Vielfalt zu erhalten.

Der Rat unterstützt politische Maßnahmen zur Förderung von Sport und körperlicher Aktivität und setzt dabei den Schwerpunkt auf Inklusion und verantwortungsvolles Handeln im organisierten Sport.

Er setzt sich für die Stärkung der Rolle junger Menschen ein, indem er ihre die Teilhabe an demokratischen Prozessen fördert, die soziale Inklusion vorantreibt und die Mobilität junger Menschen unterstützt.

Die Arbeitsweise des Rates „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“

Je nach Tagesordnung kommen auf der Tagung des Rates „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ die Ministerinnen und Minister aus allen EU-Mitgliedstaaten zusammen, die für Bildung, Jugend, Kultur, Politik im audiovisuellen Bereich, Medien und Sport zuständig sind. Er tritt in vier Zusammensetzungen zusammen.

Bildung

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Bildung) orientiert sich bei seiner Arbeit auf EU-Ebene an gemeinsam vereinbarten strategischen Prioritäten wie der Verwirklichung von lebenslangem Lernen und Mobilität für alle. Sein wichtigstes Ziel ist die Vollendung des Europäischen Bildungsraums. Erasmus+ ist das Leitprogramm der Union zur Förderung der Lernmobilität.

Jugend

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Jugend) befasst sich mit jugendbezogenen Themen wie der Stärkung der Rolle junger Menschen, Inklusion, Mobilität, Teilhabe und Dialog.

Kultur, Audiovisuelles und Medien

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Kultur, Audiovisuelles und Medien) konzentriert sich auf politischen Maßnahmen zur Förderung der kulturellen Vielfalt und der Medienfreiheit auf EU-Ebene. Zu seiner Arbeit gehört auch die Unterstützung der Sektoren Kultur, Audiovisuelles und Medien, insbesondere durch das Programm Kreatives Europa.

Sport

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Sport) befasst sich mit politischen Maßnahmen und Initiativen im Bereich Sport. Sein Schwerpunkt liegt auf der Förderung körperlicher Aktivität, verantwortungsvollen Handelns im organisierten Sport und der Bewältigung von Herausforderungen wie Doping und Gewalt im Sport.

Der Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ tritt mindestens zweimal jährlich, in der Regel im Mai und November, zu einer zweitägigen Ratstagung zusammen.

Die Arbeit des Rates „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ wird vom AStV (1. Teil) und von fünf spezialisierten Arbeitsgruppen vorbereitet.

Arbeitsprogramm des irischen Vorsitzes

Der irische Vorsitz fördert die lebenslange allgemeine und berufliche Bildung, um die Werte der EU zu wahren, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Bürgerinnen und Bürger mit den Kompetenzen auszustatten, die für das KI-Zeitalter erforderlich sind.

Durch einen besseren Zugang zu Informationen und einen konstruktiven Dialog wird dabei vor allem auf die Einbeziehung junger Menschen geachtet, während gleichzeitig Investitionen in kulturelle Initiativen unterstützt und das kulturelle und sportliche Erbe Europas hervorgehoben werden.

Der Vorsitz konzentriert sich ferner darauf, die Online-Sicherheit von Kindern zu verbessern, indem Schutzmaßnahmen gefördert werden und sichergestellt wird, dass die Interessen der Kinder bei der Entwicklung dieser Maßnahmen berücksichtigt werden.

Ansprechpartner für Journalisten

  • Emma O'Driscoll Press officer

    Employment, Social Policy, Health and Consumer Affairs; Education, Youth, Culture and Sport

  • +32 475 88 48 33
  • +32 2 281 48 10
  • @eo_press

Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.

Letzte Überprüfung: 3. Juli 2026