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Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Bildung und Jugend), 11. Mai 2026

Wichtigste Ergebnisse

Bildung

Erasmus+ 2028-2034

Der Rat hat seinen Standpunkt zur Verordnung über Erasmus+ für den Zeitraum 2028-2034 festgelegt; dies ist ein entscheidender erster Schritt auf dem Weg zu Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament.

<p>Dr. Athena Michaelidou, Ministerin für Bildung, Sport und Jugend, Republik Zypern</p>

Wir sind zuversichtlich, dass die künftigen Erasmus-Generationen aufgrund unserer Arbeit in diesem Halbjahr weiterhin die großen Chancen nutzen können, die das Programm zu bieten hat. Von Lernmöglichkeiten und Freiwilligentätigkeiten bis hin zu Möglichkeiten zur Entwicklung von Talenten und Exzellenz und zur Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen und Organisationen – Erasmus+ sollte künftig weiterhin in die Menschen, in Innovation und in lebenslanges Lernen investieren.

<p>Dr. Athena Michaelidou, Ministerin für Bildung, Sport und Jugend, Republik Zypern</p>

Dr. Athena Michaelidou, Ministerin für Bildung, Sport und Jugend, Republik Zypern

Das Programm Erasmus+ zielt darauf ab, hochwertiges lebenslanges Lernen zu fördern und einem breiten Spektrum von Teilnehmenden – darunter junge Menschen, Auszubildende, Studierende und Lehrkräfte – Möglichkeiten zur Lernmobilität zu bieten. In dem Vorschlag der Kommission wird das Programm mit dem Europäischen Solidaritätskorps zusammengeführt.

Lehrkräfte und KI

Der Rat hat Schlussfolgerungen zu Lehrkräften im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) gebilligt. In den Schlussfolgerungen wird bekräftigt, dass Lehrkräfte von entscheidender Bedeutung für eine auf den Menschen ausgerichtete und pädagogisch fundierte Integration von KI in die Bildung sind, und die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, die KI-Kompetenzen von Lehrkräften zu fördern, das Potenzial der KI zu nutzen und zugleich die Risiken im Zusammenhang mit KI zu mindern, spezialisierte KI-Instrumente im Bereich der Bildung zu unterstützen, die digitale Kluft anzugehen und die Arbeitsbedingungen und das Wohlergehen von Lehrkräften zu wahren.

Lehrkräfte sind nicht nur selbst KI-Nutzende, sondern auch Anleitende, Mentorinnen und Mentoren und kritisch Hinterfragende, die den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich in einer zunehmend komplexen digitalen Welt zurechtzufinden. Damit KI im Bereich der Bildung ein Erfolg wird, ist es von entscheidender Bedeutung, sie mit der richtigen Aus- und Weiterbildung, Instrumenten und Schutzvorkehrungen zu unterstützen.

Dr. Athena Michaelidou, Ministerin für Bildung, Sport und Jugend, Republik Zypern

Grundkompetenzen und der Europäische Bildungsraum

Die Ministerinnen und Minister führten einen Gedankenaustausch über das Thema „Grundkompetenzen und der europäische Bildungsraum: Brücken für die Zukunft bauen“. Im Mittelpunkt der Beratungen standen wirksame Strategien zur Stärkung der Grundkompetenzen aller Lernenden. Zudem prüfte der Rat, wie durch Zusammenarbeit auf EU-Ebene die Entwicklung und Verbesserung solcher Kompetenzen am besten gefördert werden könnte, und welche Rolle der Europäische Bildungsraum in diesem Prozess spielt.

Informelles Mittagessen

Beim Mittagessen berieten die Ministerinnen und Minister über Möglichkeiten, resiliente Bildungssysteme in Zeiten der Krise aufzubauen. Der ukrainische Minister für Bildung, Oksen Lisovyi, nahm ebenfalls an den Beratungen teil.

Sonstiges

Unter „Sonstiges“ erhielten die Ministerinnen Informationen über das Arbeitsprogramm des künftigen irischen Ratsvorsitzes, Informationen Kroatiens über das Projekt „BrAIn“ im Bereich KI sowie Informationen der Slowakei über koordinierte Maßnahmen für die Online-Sicherheit von Kindern.

Jugend

Jugendfreundliche Politik der EU und der Mitgliedstaaten

Die Ministerinnen und Minister führten einen Gedankenaustausch darüber, wie gewährleistet werden kann, dass die Politikgestaltung auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene den Bedürfnissen und Erwartungen der Jugend besser gerecht wird.

Im Rahmen der Beratungen tauschten sie Beispiele für bewährte Verfahren in ihren Ländern aus, mit denen dazu beigetragen werden kann, politische Maßnahmen jugendfreundlicher zu gestalten, sowie über diesbezügliche Herausforderungen und deren Bewältigung. Zudem legten sie Vorschläge vor, wie gewährleistet werden könnte, dass die nächste EU-Jugendstrategie noch jugendfreundlicher gestaltet würde, insbesondere in Bezug auf die Beteiligung, die Umsetzung und die Wirkung.

EU-Jugendstrategie-Arbeitsplan

Der Rat hat eine Entschließung zur Überarbeitung des EU-Jugendstrategie-Arbeitsplans (2025-2027) gebilligt.

Mit der Entschließung wird der Arbeitsplan für den Zeitraum 2025-2027 aktualisiert, insbesondere im Hinblick auf die künftigen Vorsitze Irlands, Litauens und Griechenlands im Rat der EU.

Ziel der EU-Jugendstrategie (2019-2027) ist es, die Rolle junger Menschen sowie ihre Resilienz zu stärken und ihre Inklusion zu fördern.

EU-Jugenddialog (in öffentlicher Sitzung)

Der Rat hat eine Entschließung zu den Ergebnissen des elften Zyklus des EU-Jugenddialogs gebilligt, mit der sichergestellt werden sollte, dass die Ergebnisse von den relevanten Interessenträgern auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene zur Kenntnis genommen und nachverfolgt wurden, sowie Transparenz, Qualität und Kontinuität bei der Umsetzung des EU-Jugenddialogs und seiner Ergebnisse gewährleistet werden sollten.

Der elfte Zyklus im Rahmen des EU-Jugenddialogs wurde vom Dreiervorsitz Polen – Dänemark – Zypern geleitet und war in erster Linie dem Europäischen Jugendziel Nr. 1 gewidmet: „Die EU mit der Jugend zusammenbringen“.

Informelles Frühstück

Ein informelles Frühstückstreffen fand im Rahmen des EU-Jugenddialogs statt, bei dem Vertreterinnen und Vertreter früherer, aktueller und künftiger Ratsvorsitze, der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der Jugendorganisationen zusammenkamen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die EU-Jugendstrategie für die Zeit nach 2027.

Sonstiges

Unter „Sonstiges“ wurden die Ministerinnen und Minister über die Ergebnisse des informellen Frühstücks zur EU-Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 unterrichtet, und sie erhielten von der irischen Delegation Informationen über das Arbeitsprogramm für deren künftigen Vorsitz. Die Kommission unterrichtete die Delegationen über die Strategie für Generationengerechtigkeit und den Aktionsplan gegen Cybermobbing.

Dossiers

Pressemitteilungen

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Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

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