Die Plattformwirtschaft in der EU
Die Plattformwirtschaft in der EU wächst rasant. Von Einnahmen in Höhe von geschätzt 3 Mrd. € im Jahr 2016 ist sie auf Einnahmen in Höhe von 14 Mrd.€ im Jahr 2020 angewachsen.
Mittlerweile gibt es mehr als 500 digitale Arbeitsplattformen in der EU, die Verbraucherinnen und Verbrauchern den Zugang zu Dienstleistungen erleichtern sowie Unternehmen und Menschen neue Möglichkeiten eröffnen.
Obwohl die meisten der in der EU tätigen Plattformen in Europa gegründet wurden, stehen sie mit internationalen Plattformen, die ihren Sitz überwiegend in Nordamerika haben, im Wettbewerb.
Die Plattformwirtschaft in der EU – kurz zusammengefasst
Digitale Arbeitsplattformen spielen in der EU-Wirtschaft eine wichtige Rolle. Es gibt sie in allen Mitgliedstaaten, sie bilden eine Einkommensquelle für mehr als 28 Millionen Menschen und sie werden immer beliebter, wenn es darum geht, die Wünsche der Verbraucher/innen zu erfüllen.
In vier Jahren verfünffacht
Die Einnahmen aus Arbeit über digitale Plattformen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht, von 3,4 Mrd. € im Jahr 2016 auf 14 Mrd. € im Jahr 2020.
75 % der Einnahmen werden über Plattformen für Taxidienste und Essenslieferung generiert – Sektoren, die von der COVID-19-Pandemie betroffen waren (Taxidienste nahmen um 35 % ab, während Essenslieferungen um 125 % angestiegen sind).
Überblick über digitale Plattformen in der EU
Derzeit gibt es über 500 aktive digitale Arbeitsplattformen.
Sitzländer der in der EU aktiven digitalen Plattformen:
- EU: 77 %
- Nordamerika: 12 %
- Resteuropa: 8 %
- Asien: 2 %
- Ozeanien: 1 %
Einnahmen der Menschen, die in der EU über Plattformen arbeiten, nach Sitzland der digitalen Plattform:
- EU: 51 % Top Fünf:
- Deutschland: 1 Mrd. €
- Frankreich: 0,7 Mrd. €
- Niederlande: 0,4 Mrd. €
- Spanien: 0,4 Mrd. €
- Estland: 0,2 Mrd. €
- Nordamerika: 42 %
- Resteuropa: 5 %
- Asien: 1 %
- Ozeanien: 1 %
Quellen:
Hintergrundinformationen:
Letzte Überprüfung: 4. Februar 2025