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Euro-Gruppe, 12.09.2015, 12. September 2015

Wichtigste Ergebnisse

Wirtschaftslage

Im Anschluss an die Darlegungen der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank erörterte die Euro-Gruppe die aktuelle Wirtschaftslage im Euro-Raum.

Der wirtschaftliche Aufschwung im Euro-Raum wird aller Voraussicht nach anhalten, sich eventuell jedoch etwas langsamer entwickeln als ursprünglich angenommen. Die zu erwartende Konjunkturabschwächung ist auf externe Faktoren wie das langsamere Wachstum in China und in anderen aufstrebenden Volkswirtschaften zurückzuführen.

Im Euro-Raum muss daher an einer soliden Haushaltspolitik und an Strukturreformen festgehalten werden, um ein ausgewogenes und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

Thematische Beratungen über Wachstum und Beschäftigung

Die Euro-Gruppe setzte ihre Beratungen darüber fort, wie die hohe steuerliche Belastung des Faktors Arbeit im Euro-Raum – derzeit die höchste weltweit – gesenkt werden kann.

Die Minister einigten sich auf ein informelles Benchmarking der Besteuerung des Faktors Arbeit im Euro-Raum und nahmen diesbezüglich eine Erklärung an. Ein Benchmarking gibt den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, vor dem Erlass einzelstaatlicher Politikmaßnahmen ihre Lage mit der anderer Länder zu vergleichen.

Zypern

Die Euro-Gruppe begrüßte die positive siebte Überprüfung des laufenden wirtschaftlichen Anpassungsprogramms Zyperns. Damit ist der Weg frei für die Genehmigungsverfahren in einer Reihe von Mitgliedstaaten, in deren Folge der ESM-Gouverneursrat die Auszahlung von 500 Mio. € im Oktober formal genehmigen wird.

Griechenland

Die Euro-Gruppe wurde über die jüngsten Entwicklungen in Griechenland unterrichtet.

Sie ist zuversichtlich, dass die neue Regierung, die nach den Wahlen in diesem Monat gebildet wird, konstruktiv mit ihren Partnern des Euro-Raums und mit den Institutionen zusammenarbeiten wird, um das im August beschlossene neue wirtschaftliche Anpassungsprogramm Griechenlands umzusetzen.

Siehe auch:

Pressemitteilungen

Presseinfos

Ansprechpartner für Journalisten

  • Johannes Kleis Spokesperson for Eurogroup President

  • +32 478 83 26 64
  • +32 2 281 75 32

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Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

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Letzte Überprüfung: 13. Januar 2025