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Die Euro-Gruppe hat einen Gedankenaustausch über die Wirtschaftslage im Euro-Raum geführt.
Wir haben auf der Grundlage der jüngsten Projektionen der Europäischen Zentralbank bewertet, wo wir aktuell stehen. Die zweite Welle (der COVID‑19-Pandemie) wirkt sich kurz vor Ende des Jahres 2020 erheblich auf die europäische Wirtschaft aus, jedoch gehen wir nicht davon aus, dass dies mit den Beeinträchtigungen während der ersten Welle vergleichbar sein wird. Außerdem werden unsere Aussichten dank der Entwicklungen im Bereich der Impfstoffe wieder besser.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro‑Gruppe
Übersichten über die Haushaltsplanung sowie Haushaltslage und Haushaltsaussichten für den Euro-Raum
Die Euro-Gruppe hat die Haushaltslage und die Haushaltsaussichten für den Euro-Raum erörtert und die wirtschaftliche und haushaltspolitische Lage der Mitgliedstaaten des Euro-Raums überprüft.
Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt klar auf der Koordinierung unserer politischen Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger so gut wie möglich vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen.
Wir haben heute eine Erklärung abgegeben, mit der wir uns erneut zu rechtzeitigen, zeitlich befristeten und gezielten politischen Maßnahmen bekennen. Darin haben wir erneut bekräftigt, dass der Euro-Raum im Jahr 2021 eine unterstützende Haushaltspolitik betreiben wird, um unsere Bürgerinnen und Bürger in dieser sehr schwierigen Zeit zu begleiten und zu unterstützen.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro‑Gruppe
Die Beratungen stützten sich auf die Stellungnahmen der Kommission zu den Übersichten über die Haushaltsplanung der 19 Mitgliedstaaten des Euro-Raums und auf die Mitteilung der Kommission über ihre Gesamtbewertung der Übersichten über die Haushaltsplanung vom 18. November 2020.
Das Ergebnis dieser Beratungen ist in einer Erklärung der Euro-Gruppe wiedergegeben.
Überwachung des Euro-Raums: Empfehlung für das Euro-Währungsgebiet für 2021
Die Euro-Gruppe hat im Zusammenhang mit dem Europäischen Semester über den Entwurf einer Empfehlung für das Euro-Währungsgebiet für 2021 beraten und sich auf die politischen Prioritäten für 2021 geeinigt.
Im Jahr 2020 liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Aber ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Plan und dem gemeinsamen Vorgehen der Euro-Gruppe zuversichtlicher in das Jahr 2021 blicken und die Herausforderungen überwinden können, mit denen wir 2020 konfrontiert waren.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro‑Gruppe
Die Empfehlung wird 2021 vom Rat „Wirtschaft und Finanzen“ gebilligt und im Anschluss an die Billigung des Europäischen Rates förmlich vom Rat angenommen werden.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.