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Videokonferenz der Sportministerinnen und -minister, 2. Juni 2020

Wichtigste Ergebnisse

Sport

Die Ministerinnen und -minister tauschten sich über die nächsten Schritte zur Bewältigung der kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Sportsektor aus. Ziel war es, einen Beitrag zur Erholung des Sektors und zur Stärkung der Resilienz im Hinblick auf unabsehbare künftige Entwicklungen zu leisten.

Dabei ging es insbesondere um die folgende Themen:

  • bereits ergriffene oder geplante Maßnahmen für die dauerhafte Wiederaufnahme von sportlichen Aktivitäten
  • wichtigste Herausforderungen
  • stärkere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, der EU und der Sportbewegung
  • dem Sportsektor derzeit auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene zur Verfügung stehende Unterstützung
Tomislav Družak, Staatssekretär
Ein Schwerpunkt sollte insbesondere auf der sicheren Wiederaufnahme von Leistungs- und Breitensport sowie von Sportveranstaltungen liegen, ohne dadurch die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden. Außerdem ist es notwendig, den Dialog mit der Sportbewegung auf allen Ebenen – von der lokalen bis zur internationalen – weiter zu intensivieren, um gemeinsam langfristige Anpassungen an die Veränderungen vorzunehmen, die sich aus dieser Krise ergeben haben.
Tomislav Družak, Staatssekretär
Tomislav Družak, Staatssekretär

Die Ministerinnen und Minister waren sich darin einig, dass alle sportlichen Aktivitäten unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden sollten, und hoben die wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Sportsektors hervor. Sie tauschten bewährte Verfahren aus und sprachen mehrere Punkte an, insbesondere folgende:

  • Nutzung von EU-Mitteln und -Programmen zur Unterstützung des Sportsektors, darunter insbesondere Erasmus+, die Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronavirus-Krise und die Europäische Woche des Sports
  • Berücksichtigung der Rolle des Sports und seiner Bedeutung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den künftigen Maßnahmen und Instrumenten der EU
  • Abstimmung der Verfahren mit den europäischen Sportorganisationen für eine sichere Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten
  • Gewährleistung eines kontinuierlichen Dialogs mit der Sportbewegung
  • Erstellung von Leitlinien für die Ausübung von Sportaktivitäten unter sicheren Bedingungen auf allen Ebenen
  • zusätzliche Unterstützung zur Erhaltung von Arbeitsplätzen, zum Ausgleich von Lohnausfällen und zur Umsetzung von Regelungen für Arbeitslosenleistungen

Der kroatische Vorsitz dankte den Mitgliedstaaten für ihre Zusammenarbeit und ihren Beitrag zur Fertigstellung der Schlussfolgerungen des Rates zur Stärkung von Trainerinnen und Trainern durch Verbesserung der Möglichkeiten zum Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen. Diese Schlussfolgerungen werden im schriftlichen Verfahren angenommen.

Die EU unterstützt den Sportsektor bei der sicheren Wiederaufnahme der Aktivitäten

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