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  • Rat (Auswärtige Angelegenheiten)

Rat „Auswärtige Angelegenheiten“ (Handel), 21. November 2024

Wichtigste Ergebnisse

Die Zukunft der EU-Handelspolitik

Der Rat hat über die Zukunft der EU-Handelspolitik beraten, die für den ungarischen Vorsitz eine Priorität darstellt.

Die Aussprache stellte einen Beitrag zur rechten Zeit dar, durch den die Erwartungen des Rates dargelegt wurden und der als Richtschnur für die zukünftige Arbeit der Kommission dienen wird.

Die Ministerinnen und Minister befassten sich insbesondere mit den laufenden Verhandlungen unter anderem mit Australien, Indonesien, Indien, Mexiko, dem Mercosur, den Philippinen sowie Thailand und betonten, dass Handel eine zentrale Säule des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit der EU darstellt und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten erhöhen kann.

Die Kommission, vertreten durch Valdis Dombrovskis, Vizepräsident und Kommissar für Handel, unterrichtete die Ministerinnen und Minister über den Stand der wichtigsten Handels- und Investitionsverhandlungen.

Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten

Die Ministerinnen und Minister berieten vor dem Hintergrund des Ergebnisses der jüngsten Wahlen in den Vereinigten Staaten über den aktuellen Stand und die Aussichten in Bezug auf die Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten.

Die Ministerinnen und Minister erklärten, dass die transatlantischen Beziehungen weiterhin von entscheidender Bedeutung sind – sowohl im Bereich des Handels als auch allgemein in wirtschaftlicher und geostrategischer Hinsicht. Sie wiesen auf die Bedeutung hin, die sie der Einheit und Koordinierung bei der Gestaltung der Beziehungen zur neuen amerikanischen Regierung beimessen. Die EU wird gemeinsam mit der neuen amerikanischen Regierung daran arbeiten, diese Beziehungen durch einen offenen Dialog und eine zukunftsorientierte Agenda für die Zusammenarbeit zu wahren und weiter zu vertiefen.

<p>Péter Szijjártó, ungarischer Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel</p>

Die transatlantischen Beziehungen sind ein Eckpfeiler der wirtschaftlichen und strategischen Stabilität Europas. Der Handel und die Konnektivität zwischen der EU und den Vereinigten Staaten müssen gestärkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Sicherheit der Lieferketten zu gewährleisten. Wir sind entschlossen, mit der neuen amerikanischen Regierung eine pragmatische und für beide Seiten nutzbringende Partnerschaft aufzubauen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen, die in unserem gemeinsamen Interesse liegen.

<p>Péter Szijjártó, ungarischer Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel</p>

Péter Szijjártó, ungarischer Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben die umfassendsten bilateralen Handels‑ und Investitionsbeziehungen der Welt und die am engsten miteinander verzahnten Volkswirtschaften. Der transatlantische Handel (Waren und Dienstleistungen) erreichte im Jahr 2023 mit 1.538 Bio. € einen historischen Höchststand.

Reform der Welthandelsorganisation (WTO)

Während des Mittagessens hatten die Ministerinnen und Minister Gelegenheit, die Zukunftsaussichten in Bezug auf die Reform der WTO und die wesentlichen Verhandlungsbereiche zu erörtern. Vizepräsident und Kommissar für Handel Valdis Dombrovskis ging insbesondere auf einige der unmittelbarsten Prioritäten der EU im Hinblick auf die Reform der WTO und die langfristigen Aussichten für das multilaterale Handelssystem ein.

Sonstiges

Schweden forderte die Kommission auf, weitere erhöhte Einfuhrzölle auf russische und belarussische Erzeugnisse vorzuschlagen.

Abstrakte Kollage mit Elementen der US- und der EU-Flagge über Frachtcontainern
Handel EU-USA: Fakten und Zahlen (Infografik)

Handel EU-USA: Fakten und Zahlen (Infografik)

Dossiers

Ergebnisdokumente

Presseinfos

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Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

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Letzte Überprüfung: 2. März 2026