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  • Internationales Gipfeltreffen

VN-Klimakonferenz in Paris, 30.11.-12.12.2015, 30. November - 12. Dezember 2015

Vom 30. November bis 12. Dezember haben in Paris die 21. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP 21) des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) und die 11. Tagung der Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls (CMP 11) stattgefunden.

Am 12. Dezember haben sich die Vertragsparteien auf ein neues weltweites Klimaschutzübereinkommen verständigt. Das Übereinkommen ist ausgewogen und enthält einen Aktionsplan, mit dem die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt werden soll.

Hierzu erklärte die luxemburgische Umweltministerin Luxemburgs und amtierende Ratspräsidentin, Carole Dieschbourg: "Heute ist ein Tag, an dem wir stolz sein können. Wir haben uns erstmals auf ein rechtlich bindendes und weltweit geltendes KIimaschutzübereinkommen geeinigt, mit dem es gelingen kann, einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Dies ist ein Fahrplan für eine bessere, gerechtere und nachhaltigere Welt. Die EU hat dafür gekämpft, dass dieses Übereinkommen so ehrgeizig wie möglich ausfällt. Wir haben uns während der gesamten Verhandlungen erfolgreich als Brückenbauer betätigt. Doch vergessen wir nicht, dass Paris nur der Ausgangspunkt einer langen Reise ist. Gemeinsam mit allen Beteiligten – den NRO, Unternehmen und Bürgern – tragen wir jetzt die Verantwortung dafür, dass dem Übereinkommen auch Taten folgen."

Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, hat gemeinsam mit 150 Staats- und Regierungschefs der feierlichen Eröffnung am 30. November 2015 beigewohnt. Im September dieses Jahres hatte der Rat förmlich eine Verhandlungsposition für die Konferenz festgelegt.

Wichtigste Bestandteile des neuen Übereinkommens von Paris:

  • langfristiges Ziel: Die Regierungen haben vereinbart, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und einen Anstieg von weniger als 1,5°C anzustreben.
  • Beiträge: Vor und während der Konferenz in Paris haben die Länder umfassende nationale Aktionspläne für die Reduzierung ihrer Emissionen vorgelegt.
  • noch ehrgeizigere Ziele: Die Regierungen wollen alle fünf Jahre mitteilen, welche Beiträge sie hierzu leisten können.
  • Transparenz: Im Interesse der Transparenz und der Überschaubarkeit wollen sie zudem einander und der Öffentlichkeit Bericht über ihre Fortschritte bei der Verwirklichung ihrer Ziele erstatten.
  • Solidarität: Die EU und andere entwickelte Länder werden weiter Finanzmittel für Klimaschutzschutzmaßnahmen bereitstellen, die den Entwicklungsländern helfen sollen, ihre Emissionen zu senken und sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen.

Entwicklung des Standpunkts der EU zum Klimaschutz

Mehr über die Arbeiten des Rates im Bereich Klimaschutz.

In Paris wird ein neues weltweites Klimaschutzübereinkommen besiegelt.

Der Rat "Wirtschaft und Finanzen" nimmt Schlussfolgerungen zum Klimawandel an.

Der Rat "Umwelt" nimmt Schlussfolgerungen an, in denen der Standpunkt der EU für die VN-Klimakonferenz in Paris festgelegt wird.

Die EU übermittelt dem Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ihren beabsichtigten, national festgelegten Beitrag (INDC).

Der Europäische Rat verständigt sich auf den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik der EU bis 2030.

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Letzte Überprüfung: 9. Januar 2025