- Internationales Gipfeltreffen
Gipfeltreffen EU-Indien, Brüssel , 30.03.2016, 30. März 2016
Die EU war 30. März 2016 in Brüssel Gastgeberin des 13. Gipfeltreffens EU-Indien. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Handel und Investitionen, Energie und Klimawandel, Wasser, Migration sowie Außen- und Sicherheitspolitik.
Die Gipfelteilnehmer haben eine gemeinsame Erklärung angenommen und ihren Willen bekräftigt, die strategische Partnerschaft EU-Indien auszubauen.
Die EU wurde durch den Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk und den Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker vertreten. Die Republik Indien wurde durch Premierminister Shri Narendra Modi vertreten.
Partnerschaft EU-Indien
Die Gipfelteilnehmer billigten den Aktionsplan EU-Indien 2020 mit einem konkreten Fahrplan für die nächsten fünf Jahre.
Ferner begrüßten sie die Wiederaufnahme der Gespräche darüber, wie bei den Verhandlungen über ein Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und Indien Fortschritte erzielt werden können.
Beide Seiten erkannten die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Umwelt an. In diesem Zusammenhang verabschiedeten sie eine gemeinsame Erklärung zur Wasserpartnerschaft Indien-EU. Ferner nahmen sie eine gemeinsame Erklärung zu einer Partnerschaft für saubere Energie und Klimaschutz an.
- Gemeinsame Erklärung zu einer Wasserpartnerschaft EU-Indien (30. März 2016)
- Gemeinsame Erklärung zu einer Partnerschaft für saubere Energie und Klimaschutz (30. März 2016)
Die EU und Indien hoben die Bedeutung von Kontakten zwischen ihren Bürgern hervor. Sie begrüßten die Festlegung einer Gemeinsamen Agenda für Migration und Mobilität.
Auf dem Gipfeltreffen konnten zudem die Europäische Investitionsbank und Indien förmliches Einvernehmen über ein langfristiges Darlehen in Höhe von 450 Mio. Euro zur Finanzierung der ersten U-Bahn-Linie in Lucknow erzielen.
Außenpolitik, Menschenrechte und Sicherheit
Beide Seiten bekundeten ihren Willen zur Intensivierung der außen- und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Darüber hinaus wiesen sie auf die Bedeutung der Zusammenarbeit im Bereich der Menschenrechte hin.
Die Gipfelteilnehmer nahmen eine gemeinsame Erklärung zur Terrorismusbekämpfung an und unterstrichen die Notwendigkeit einer globalen Reaktion auf diese Bedrohung.
Globale Fragen
Die Gipfelteilnehmer bekräftigten die Schlüsselrolle der G20 für die Verwirklichung eines starken, nachhaltigen und ausgewogenen Wachstums zum Nutzen der Bürger und erkannten die Bedeutung der Umsetzung der auf dem G20-Gipfel vom November 2015 angenommenen umfassenden Agenda an.
Zudem begrüßten sie die Annahme der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und das in Paris erzielte historische Klimaschutzübereinkommen.
Siehe auch
Presseinfos
Ansprechpartner für Journalisten
-
Symeon Piperidis Press officer
- +32 478 83 12 21
- +32 2 281 84 72
Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.
Akkreditierung und Presseveranstaltungen
Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.
Bleiben Sie auf dem Laufenden
- Abonnieren Sie unsere E-Mail-Benachrichtigungen, um aktuelle Informationen über diese und ähnliche Sitzungen zu erhalten.
- Folgen Sie @EUCouncilPress, um aktuelle Pressemitteilungen zu erhalten.
Sonstige Tagungen: Internationales Gipfeltreffen
Frühere Tagungen
Letzte Überprüfung: 9. Januar 2025