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  • Rat (Wettbewerbsfähigkeit)

Rat „Wettbewerbsfähigkeit“ (Forschung), 28. September 2021

Wichtigste Ergebnisse

Die Forschungsministerinnen und ‑minister der EU sind in Brüssel zusammengekommen, um das globale Konzept der EU für Forschung und Innovation und den neuen Europäischen Forschungsraum zu erörtern.

Globales Konzept für Forschung und Innovation

Der Rat hat Schlussfolgerungen zum globalen Konzept für Forschung und Innovation angenommen. Im globalen Konzept werden zentrale Maßnahmen zur Stärkung der Strategie der EU für die internationale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation (FuI) festgelegt, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Offenheit und gemeinsamen Grundwerten und Grundsätzen liegt.

Simona Kustec, slowenische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport
Die heutigen Schlussfolgerungen senden die klare Botschaft, dass die EU bei ihrer Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich Forschung und Innovation Offenheit und regelbasierten Multilateralismus fördern sollte. Zusammenarbeit ist für die Stärkung des Europäischen Forschungsraums von entscheidender Bedeutung, und erfreulicherweise haben die Delegationen dieses globale Konzept für Forschung und Innovation begrüßt.
Simona Kustec, slowenische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport
Simona Kustec, slowenische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport

Neuer Europäischer Forschungsraum

Die Ministerinnen und Minister der EU führten einen Gedankenaustausch über die Gestaltung und Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums (EFR).

Forschung und Innovation spielen eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer widerstandsfähigen und starken Europäischen Union. Forschung und Innovation werden einen nachhaltigen Übergang zu einer grünen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft ermöglichen, um unsere künftige Gesellschaft widerstandsfähiger zu machen. Simona Kustec, slowenische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport

Während der öffentlichen Tagung waren sich die Ministerinnen und Minister einig, dass die Rolle von Forschung und Innovation politisch stärker anerkannt werden muss, um Europa resilienter zu machen und den digitalen und den grünen Wandel zu vollziehen.

Die Ministerrunde bekundete ihre Unterstützung für die laufende Reform des EFR, bei der die Stärken der öffentlichen Einrichtungen, der Regierungen und der Interessenträger unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse miteinander verknüpft werden. Diese Reform sollte sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene erfolgen.

Die Ministerinnen und Minister kamen überein, für eine enge Einbindung der internationalen Partner in den neuen EFR zu sorgen. Viele argumentierten jedoch, dass es eine engere Zusammenarbeit mit Partnerländern mit einem höheren Grad an Assoziierung und mit ähnlichen Grundsätzen und Werten für Forschung und Innovation geben sollte.

Viele verwiesen auch auf die Notwendigkeit, eine moderne, effiziente und vereinfachte Verwaltungsstruktur zu schaffen, um die Wirkung der EFR-Maßnahmen zu maximieren. Ebenso wichtig ist die Schaffung eines robusten Überwachungssystems zur Bewertung der Fortschritte bei der Verwirklichung der EFR-Ziele.

Sonstiges

Institutionalisierte europäische Partnerschaften

Der slowenische Vorsitz hat die Ministerinnen und Minister über den Sachstand in Bezug auf institutionalisierte europäische Partnerschaften informiert.Als Teil des Pakets „Horizont Europa 2020“ sind diese Partnerschaften von entscheidender Bedeutung für die technologische Führungsrolle der EU.

Eine dieser Partnerschaften ist die von mehreren Mitgliedstaaten gemeinsam durchgeführte europäische Partnerschaft für Metrologie. Zu diesem wichtigen Dossier informierte der Vorsitz die Ministerrunde über die politischen Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament, die am Nachmittag des 28. September stattgefunden haben. Der Vorsitz zeigte sich optimistisch, dass während dieser Verhandlungen eine endgültige Einigung erzielt wird.

„GenderAction“-Konferenz und Erklärung von Ljubljana

Der Vorsitz unterrichtete die Ministerinnen und Minister über die virtuelle Konferenz zu Gleichstellungsfragen (GenderAction), die am 8./9. Juli in Slowenien stattgefunden hat. Auf der Konferenz stellte der slowenische Vorsitz die Erklärung von Ljubljana zur Geschlechtergleichstellung in Forschung und Innovation vor.

Der slowenische Vorsitz ersuchte die Delegationen, die Erklärung zu billigen, da die Gleichstellung der Geschlechter eine wichtige Priorität darstellt. In der Erklärung von Ljubljana wird betont, wie wichtig es ist, den Wert der Gleichstellung der Geschlechter zu wahren, und bei der durchgängigen Berücksichtigung der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen von Forschung und Innovation proaktiv zu sein, um einen gerechten doppelten Übergang zu gewährleisten, was neue inklusive Lebensweisen für alle und neue Chancen für Beschäftigung und Forschung anstoßen wird.

Assoziierung von Drittländern mit Horizont Europa

Die Europäische Kommission hat die Ministerinnen und Minister über den Sachstand in Bezug auf die Assoziierung von Drittländern mit EU-Programmen, insbesondere Horizont Europa, unterrichtet. Die Kommission hat ihre Pläne für die Zeit bis zum Jahresende mitgeteilt und die Delegierten über die bisherigen Fortschritte unterrichtet.

Abbildung: Symbole zur Veranschaulichung von Forschungsbereichen
Europäischer Forschungsraum (Infografik)

Europäischer Forschungsraum (Infografik)

Dossiers

Ergebnisdokumente

Abstimmungsergebnisse

Pressemitteilungen

Presseinfos

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Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

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