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Der Internationale Währungsfonds (IWF) führt jährlich eine Konsultation zur Politik des Euro-Währungsgebiets durch. Der IWF stellte den Finanzministerinnen und ‑ministern des Euro-Währungsgebiets die wichtigsten Erkenntnisse aus seiner Artikel‑IV-Interimsmission im Euro-Währungsgebiet vor.
Das Wirtschaftswachstum im Euro-Währungsgebiet verlangsamt sich derzeit, hält aber an – die Dauer dieser Wachstumsphase und die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze brechen sämtliche Rekorde.
Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe
Portugal: aktualisierte Übersicht über die Haushaltsplanung
Die Euro-Gruppe beriet auf der Grundlage einer Stellungnahme der Kommission über die aktualisierte Übersicht über die Haushaltsplanung Portugals für 2020 und nahm eine Erklärung an.
Portugal hat in den letzten Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. 2020 wird das Land einen Haushaltsüberschuss verzeichnen – eine bemerkenswerte Entwicklung gegenüber den Krisenzeiten.
Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe
Die Kommission stellte ihren Vorschlag für den Entwurf einer Empfehlung zur Wirtschaftspolitik des Euro-Währungsgebiets für 2020 vor.
Im Rahmen des Europäischen Semesters richtet der Rat jedes Jahr im Frühjahr wirtschaftspolitische Empfehlungen an das Euro-Währungsgebiet. Diese Empfehlungen werden nun
in der Euro-Gruppe weiter erörtert,
vom Rat „Wirtschaft und Finanzen“ gebilligt,
nach der Billigung auf der März-Tagung des Europäischen Rates durch den Rat förmlich angenommen.
Politische Prioritäten der neuen Regierungen von Spanien, Österreich und Finnland
Ministerin Calviño, Minister Blümel und Ministerin Kulmuni stellten die politischen Prioritäten der neuen Regierungen Spaniens, Österreichs und Finnlands vor. Dies ist die gängige Praxis der Euro-Gruppe, wenn neue Regierungen antreten.
Sitzung im inklusiven Format
Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion
Die Ministerinnen und Minister führten im Nachgang zum Euro-Gipfel vom 13. Dezember 2019 einen Gedankenaustausch über die Organisation der weiteren Arbeiten zur Vertiefung der WWU in den kommenden Monaten.
Auf dem Euro-Gipfel waren die Staats- und Regierungschefs übereingekommen, dass die Finanzministerinnen und ‑minister die Arbeit an der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) fortsetzen sollten. Dabei geht es insbesondere um Folgendes:
Reformen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)
Lösungen für die Finanzierung des Haushaltsinstruments für Konvergenz und Wettbewerbsfähigkeit
weiteres Vorgehen hinsichtlich der Bankenunion.
Ich bin optimistisch, dass wir in diesem Halbjahr das Tempo der Reform des Euro-Währungsgebiets beschleunigen können.
Mário Centeno, Präsident der Euro-Gruppe
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.