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Zeitleiste: Der digitale Euro

  • 2025

    19. Dezember

    Rat legt Standpunkt zum digitalen Euro und zur Stärkung der Rolle von Bargeld fest

    Der Rat einigt sich am 19. Dezember 2025 auf seine Verhandlungsposition zu wichtigen Vorschlägen zur Stärkung der Euro-Währung, indem

    • die Einführung eines digitalen Euro ermöglicht und
    • der Status von Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel klarer definiert wird.

    Der digitale Euro würde Bargeld ergänzen und der breiten Öffentlichkeit und den Unternehmen jederzeit und überall im Euro-Währungsgebiet für Zahlungen zur Verfügung stehen.

    Indem der Status von Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel klarer definiert wird, soll die Annahme von Bargeld als Zahlungsmittel im gesamten Euro-Währungsgebiet sichergestellt werden. Außerdem soll dafür gesorgt werden, dass die Menschen Zugang zu Bargeld haben und ihre bevorzugte Zahlungsmethode frei wählen können.

  • 2023

    18. Oktober

    Euro-Gruppe begrüßt Beschluss der EZB, die nächste Phase des Projekts zum digitalen Euro einzuleiten

    Mit dem Abschluss der Untersuchungsphase ist ein Etappenziel erreicht – so die Euro-Gruppe in einer Erklärung zum Beginn der nächsten Phase des Projekts zum digitalen Euro. Durch den Beschluss des EZB-Rates kann das Eurosystem nun die Aspekte der Ausgestaltung und die Funktionalitäten eines digitalen Euro weiter sondieren und testen.

    Der Beginn der Vorbereitungsphase bedeutet nicht, dass die mögliche Ausgabe eines digitalen Euro in Zukunft beschlossen wird, da dies erst zu einem späteren Zeitpunkt geschehen könnte und unweigerlich von EU-rechtlichen Entwicklungen abhängig wäre.

  • 2023

    13. Juli

    „Der digitale Euro ist eine natürliche Entwicklung unserer gemeinsamen Währung“

    Die Euro-Gruppe setzt ihre Beratungen über den digitalen Euro im Anschluss an das Legislativpaket der Europäischen Kommission zur einheitlichen Währung fort. Am 28. Juni 2023 hat die Kommission ihre Vorschläge zum Rechtsrahmen für die mögliche Einführung eines digitalen Euro und zur Eigenschaft der Euro-Banknoten und Euro-Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel veröffentlicht.

    Der digitale Euro ist eine natürliche Entwicklung unserer gemeinsamen Währung. Dabei geht es überhaupt nicht darum, das Bargeld abzuschaffen, sondern es soll eine digitale Form von Bargeld in einer zunehmend digitalisierten Welt angeboten werden. Natürlich wird es ein weiter Weg sein, bevor wir den digitalen Euro in unseren virtuellen Geldbörsen sehen werden. Aber heute war ein wichtiger Moment der politischen Debatte, indem wir uns in demokratischer Weise damit befasst haben, wie sich unsere Währung entwickeln könnte. Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe

    Die Vorschläge werden Gegenstand weiterer eingehender politischer Beratungen sowohl im Europäischen Parlament als auch im Rat sein.

  • 2023

    15. Juni

    Die Euro-Gruppe erörtert die Fortschritte beim Projekt zum digitalen Euro

    Die Euro-Gruppe erörtert die Fortschritte beim Projekt zum digitalen Euro. Dabei stützt sie sich auf aktuelle Informationen der Europäischen Kommission im Vorfeld der Veröffentlichung ihres Legislativvorschlags sowie eine Präsentation der Europäischen Zentralbank (EZB) zur ausführlichen Produktbeschreibung des digitalen Euro – einschließlich Aspekten im Zusammenhang mit dem Entschädigungsmodell.

    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
    Thema der heutigen Ministerrunde waren Fragen wie die Bedeutung eines überzeugenden und klaren Narrativs über den Mehrwert, den diese Entwicklung hätte, und welchen Einfluss sie auf das Leben der europäischen Bürgerinnen und Bürger und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen in der Europäischen Union hätte. Wir stellen fest, dass das laufende Projekt zwar breite Unterstützung findet und die Ministerinnen und Minister im Rahmen unserer Institutionen die Arbeit daran unterstützen wollen, sie aber auch prüfen wollen, wie wir dieses Narrativ weiterentwickeln können.
    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
  • 2023

    15. Mai

    Euro-Gruppe erörtert digitale Zentralbankwährungen

    Die Euro-Gruppe führt im inklusiven Format einen Gedankenaustausch über die internationalen Aspekte digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) und über die Fortschritte des Projekts zum digitalen Euro. Dabei stützt sie sich auf einen Vermerk, auf Präsentationen der Institutionen sowie auf aktuelle Informationen der schwedischen Finanzministerin Elisabeth Svantesson über den Stand des Projekts e-krona.

    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
    Wir haben die Vor- und Nachteile der Möglichkeit erörtert, Nutzern außerhalb des Euro-Währungsgebiets Zugang zum digitalen Euro zu gewähren, und die Europäische Zentralbank hat uns die Optionen und Kompromisse erläutert, die damit einhergehen, den digitalen Euro mit anderen digitalen Zentralbankwährungen zusammenzubringen. Wir alle erkennen an, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich ist.
    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
    Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
  • 2023

    16. Januar

    Digitaler Euro: Bilanz der Fortschritte

    Die Euro-Gruppe zieht eine Bilanz der Fortschritte des Projekts zum digitalen Euro und erörtert das weitere Vorgehen.

    Die Ministerinnen und Minister verabschieden eine Erklärung der Euro-Gruppe, in der die Ansichten zu den bislang erörterten politischen Themen zusammengefasst werden und die weitere Arbeit der Euro-Gruppe an diesem Projekt skizziert wird.

  • 2022

    25. Februar

    Euro-Gruppe prüft Stand der Arbeiten am digitalen Euro

    Die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission unterrichten die Euro-Gruppe über den aktuellen Stand in Bezug auf den digitalen Euro. Anschließend gibt die Euro-Gruppe eine Erklärung ab, in der sie die vom Eurosystem und der Kommission geleistete Arbeit zum digitalen Euro unterstützt. Diese Untersuchungsarbeit muss auf einer sorgfältigen und gründlichen Analyse beruhen, wobei die Mitglieder der Euro-Gruppe ihre Ansichten beisteuern werden.

    Die Schaffung eines digitalen Euro würde auch ein Tätigwerden des Unionsgesetzgebers erfordern, und die Kommission beabsichtigt, auf der Grundlage des Artikels 133 AEUV einen Vorschlag vorzulegen. In diesem Zusammenhang begrüßt die Euro-Gruppe, dass die Kommission eine gezielte öffentliche Konsultation zum digitalen Euro als Teil des prälegislativen Verfahrens einleiten will.

  • 2021

    8. November

    Euro-Gruppe erörtert politische Ziele und Anwendungen des digitalen Euro

    Die Euro-Gruppe erörtert die politischen Ziele und die Anwendungen des digitalen Euro vor dem Hintergrund des raschen Tempos der Digitalisierung in der Weltwirtschaft und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Euro-Währungsgebiet und die gemeinsame Währung und verschafft sich einen Überblick über die diesbezüglichen Initiativen und Entwicklungen auf internationaler Ebene.

    Da Verbraucher und Unternehmen zunehmend auf elektronische Zahlungen zurückgreifen, wollen wir sicherstellen, dass unsere Bürger und alle Akteure in unserer Wirtschaft in einer Reihe von Szenarien weiterhin Zugang zu öffentlichen Mitteln haben. So könnte beispielsweise ein digitaler Euro eine europäische Lösung in einem Kontext bieten, in dem die Nachfrage nach alternativen Zahlungsmitteln steigt. Paschal Donohoe, Präsident der Euro‑Gruppe
  • 2021

    16. April

    Die Finanzministerinnen und -minister führen einen Gedankenaustausch über das Projekt zum digitalen Euro

    Die Euro-Gruppe hat eine Bilanz der laufenden Arbeiten zum Euro als digitale Währung gezogen. Die Beratungen stützten sich auf einen Bericht der EZB, in dem die Ergebnisse der am 12. Oktober 2020 eingeleiteten Konsultation zu einem digitalen Euro dargelegt werden.

  • 2021

    25. März

    Staats- und Regierungschefs der EU rufen zur Fortsetzung der Sondierungsarbeiten auf

    Die Staats- und Regierungschefs rufen auf dem Euro-Gipfel dazu auf, die Sondierungsarbeiten zur möglichen Einführung eines digitalen Euro voranzutreiben.

  • 2020

    3. November

    Euro-Gruppe erörtert Chancen und Herausforderungen eines digitalen Euro

    Die Euro-Gruppe führt eine strategische Aussprache über die Chancen und Herausforderungen der etwaigen künftigen Einführung eines digitalen Euro. Dies ist eine der Prioritäten im Arbeitsprogramm der Euro-Gruppe für die Zeit bis Juni 2021.

    Als Grundlage für die Aussprache dient ein Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Oktober 2020.

    Wir fordern die EZB auf, ihre Arbeiten zu Modellen und Optionen für die etwaige Ausgabe eines digitalen Euro fortzusetzen. In der Zwischenzeit werden wir die Auswirkungen dieses Projekts auf unsere geldpolitische Souveränität, die Finanzstabilität, die Bankenfinanzierung, den Verbraucherschutz und die internationale Rolle des Euro prüfen. Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe

Letzte Überprüfung: 19. Dezember 2025