Zeitleiste – Sudan
Überblick über die Erklärungen und Sanktionen der EU seit Beginn des Krieges zwischen den sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces im April 2023
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2026
13. JuliSudan: neue Sanktionen gegen Goldhandel
Der Rat beschließt ein Verbot des Kaufs, der Einfuhr und der Verbringung von Gold mit Ursprung in Sudan. Verboten werden ferner der Verkauf, die Lieferung, die Verbringung und die Ausfuhr von Quecksilber und Cyanid nach Sudan. Diese Chemikalien werden weithin für den Goldbergbau und die Goldgewinnung eingesetzt.
Die Maßnahmen sind so gestaltet, dass die Finanzierungsquellen für den Konflikt eingeschränkt werden und der Druck auf diejenigen, die den Krieg anheizen, erhöht wird.
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2026
10. JuliEU zutiefst besorgt über die Lage in El Obeid
Die EU fordert die Rapid Support Forces (RSF) auf, ihre Militäroperationen in und um El Obeid, die die Zivilbevölkerung gefährden, sofort zu beenden.
Die EU ruft alle an dem Konflikt beteiligten Parteien auf, zu Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe zurückzukehren, schnellen, sicheren, ungehinderten und dauerhaften Zugang für humanitäre Zwecke zu gewährleisten, einen von Sudan geführten zivilen politischen Prozess, der zur Wiederherstellung einer zivilen Staatsführung führt, zu unterstützen und die Rechenschaftspflicht und die Achtung des Völkerrechts wiederherzustellen und zu erhalten.
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2026
21. AprilEU bekräftigt ihr Eintreten für die Einheit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit Sudans
Die EU lehnt jeden einseitigen Versuch, parallele Regierungsstrukturen zu schaffen, die zu einer Teilung des Landes führen könnten, entschieden ab, und ist bereit, jede glaubwürdige, gemeinschaftliche Friedensinitiative zu unterstützen, einschließlich der Optionen zur Unterstützung eines internationalen Überwachungsmechanismus.
Die EU ist nach wie vor fest entschlossen, die humanitären Hilfsmaßnahmen zur Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung zu unterstützen, und wird ihre Bemühungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen fortsetzen. Die EU bekräftigt ihre Unterstützung für die Bestrebungen der sudanesischen Bevölkerung nach einer demokratischen Regierungsführung.
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2026
29. JanuarNeue Sanktionen angesichts der dramatischen Eskalation der Gewalt in Sudan
Der Rat beschließt Sanktionen gegen sieben weitere Personen, die für die Bedrohung des Friedens, der Stabilität oder der Sicherheit Sudans verantwortlich sind.
Die dramatische Eskalation der Gewalt in Sudan verursacht nicht wiedergutzumachende Verluste an Menschenleben in Darfur und im ganzen Land und führt zu Verstößen gegen die internationalen Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht.
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2025
20. NovemberEU verurteilt Gräueltaten in Sudan
Die EU verurteilt auf das Schärfste die schweren und anhaltenden Gräueltaten, die – nicht zuletzt nach der Einnahme der Stadt El Fasher – von den Rapid Support Forces in Sudan begangen werden.
Gezielte Angriffe auf Zivilisten, ethnisch motivierte Tötungen, systematische sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt, Aushungern als Methode der Kriegsführung und die Verweigerung des Zugangs zu humanitärer Hilfe sind schwerwiegende Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die internationalen Menschenrechtsnormen. Derartige Handlungen können Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen.
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2025
20. OktoberEU verurteilt anhaltenden Konflikt im Sudan auf das Schärfste
Der Rat verurteilt auf das Schärfste den anhaltenden Konflikt im Sudan, der seit mehr als zwei Jahren zum Verlust von tausenden Menschenleben und zu enormer Not für die sudanesische Bevölkerung geführt hat und eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität und Sicherheit in der gesamten Region darstellt.
Die EU ist äußerst besorgt über die ernsthafte Bedrohung der Einheit, territorialen Unversehrtheit und Stabilität Sudans und lehnt alle Bestrebungen zur Teilung Sudans ab.
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2025
22. SeptemberVerlängerung der Sanktionsregelung
Der Rat vereinbart, die restriktiven Maßnahmen der EU gegen diejenigen, die für die Destabilisierung Sudans und die Behinderung seines politischen Übergangs verantwortlich sind, bis zum 10. Oktober 2026 zu verlängern.
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2025
18. JuliNeue Sanktionen angesichts der Lage in Sudan
Der Rat verhängt Sanktionen gegen zwei Einzelpersonen und zwei Organisationen, die für schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Bedrohung des Friedens, der Stabilität und der Sicherheit Sudans verantwortlich sind.
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2025
11. AprilEU ruft erneut zu sofortigem Waffenstillstand auf
Die EU ruft die Kriegsparteien erneut nachdrücklich zu einem sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand auf und appelliert an alle Staaten, die Waffen und Gelder an die Konfliktparteien liefern, ihre Unterstützung unverzüglich einzustellen und sich gemeinsam für den Frieden einzusetzen.
Die EU fordert die Kriegsparteien nachdrücklich auf, in gutem Glauben über einen dauerhaften Frieden zu verhandeln, bei dem die territoriale Unversehrtheit, Einheit und Souveränität geachtet werden.
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2024
16. DezemberNeue Sanktionen angesichts der Lage in Sudan
Der Rat beschließt Sanktionen gegen vier Personen, die für die Bedrohung des Friedens, der Stabilität und der Sicherheit Sudans verantwortlich sind.
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2024
17. OktoberEU-Führungsspitzen besorgt über humanitäre Lage im Sudan
Die EU-Führungsspitzen bringen ihre tiefe Besorgnis über die katastrophale humanitäre Lage im Sudan zum Ausdruck und verurteilen die willkürlichen und direkten Angriffe auf Zivilpersonen, die zu einer Verschlechterung der Lage führen, auf das Schärfste.
Die EU ruft alle Konfliktparteien auf, alle Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen, und unterstützt eine dauerhafte Lösung des Konflikts durch Dialog.
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2024
8. OktoberVerlängerung der Sanktionsregelung
Der Rat beschließt, die Sanktionen gegen diejenigen, die für Handlungen verantwortlich sind, welche die Stabilität und den politischen Übergang Sudans untergraben, bis zum 10. Oktober 2025 zu verlängern.
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2024
24. JuniNeue Sanktionen angesichts der Lage in Sudan
Der Rat hat restriktive Maßnahmen gegen sechs Personen angenommen, die für Handlungen, die die Stabilität und den politischen Übergang Sudans untergraben, verantwortlich sind.
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2024
12. AprilEU ruft erneut zu sofortigem Waffenstillstand auf
Ein Jahr nach Beginn des Konflikts ruft die EU die Konfliktparteien erneut nachdrücklich dazu auf, einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand zu vereinbaren und Überwachungsmechanismen einzurichten.
Die EU erinnert die Konfliktparteien daran, dass sie nach dem humanitären Völkerrecht verpflichtet sind, die Zivilbevölkerung zu schützen. Es ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, den Zugang zu Nahrungsmitteln, Gesundheitsversorgung und Hilfsgütern zu verweigern, und es handelt sich dabei möglicherweise um Kriegsverbrechen.
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2024
22. JanuarNeue Sanktionen angesichts der Lage in Sudan
Der Rat beschließt Sanktionen gegen sechs Organisationen, die für Handlungen verantwortlich sind, welche die Stabilität und den politischen Übergang Sudans untergraben.
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2023
27. NovemberEU beklagt dramatische Eskalation der Gewalt im Sudan
Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten verurteilen erneut auf das Schärfste die anhaltenden Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces sowie den jeweils angeschlossenen Milizen.
Die EU beklagt die dramatische Eskalation der Gewalt und die nicht wiedergutzumachenden Verluste an Menschenleben in Darfur und im ganzen Land sowie die Verstöße gegen die internationalen Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht.
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2023
9. OktoberRat führt Sanktionsregelungen angesichts der Lage in Sudan ein
Der Rat nimmt angesichts von Handlungen, die die Stabilität und den politischen Übergang Sudans untergraben, spezielle Sanktionsregelungen an.
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2023
5. JuliEU beklagt Verlust von Menschenleben und Verstöße gegen das Völkerrecht im Sudan
Die Europäische Union verurteilt auf das Schärfste die anhaltenden Kämpfe im Sudan sowie die fortgesetzte Weigerung der Konfliktparteien, eine friedliche Lösung zu finden.
Die EU beklagt den Verlust von Menschenleben und die schweren Verstöße gegen das Völkerrecht, einschließlich der internationalen Menschenrechtsnormen und des humanitären Völkerrechts, und ist besonders besorgt über Berichte von groß angelegten Angriffen auf Zivilisten und zivile Gebiete.
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2023
19. AprilEU verurteilt anhaltende Kämpfe im Sudan auf das Schärfste
Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten verurteilen die anhaltenden Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces, die die Sicherheit der Menschen im Sudan sowie die Einheit und Stabilität des Landes gefährden, auf das Schärfste.
Die EU beklagt den Verlust von Menschenleben und die Verstöße gegen das Völkerrecht, einschließlich der internationalen Menschenrechtsnormen und des humanitären Völkerrechts.
Letzte Überprüfung: 13. Juli 2026